Sonntag, 26. Januar 2014, 23:22 Uhr

Dschungelcamp Tag 10: Marco taucht ab und Mola fliegt raus

Heute Abend gab es die zehnte Folge der RTL-Dschungelshow„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“. Das wichtigste vorweg: Heute wurde Mola Adebisi rausgewählt.

Julian Stoeckel ist nach Corinna Drews der Zweite aus dem RTL-Pritschenlager, den die Zuschauer aus dem Camp werfen. Larissa und Melanie weinen los und Gabby sind auch sichtlich mitgenommen. Aber auch Jochen und Tanja schauen traurig aus der Wäsche. Bei Julian selbst kullern ebenfalls die Tränen. Winfried dagegen ist einfach nur pragmatisch: „Gibst du mir deine Zigaretten und wer geht dann auf Julians Liege?“ Julian ist selbst überrascht, über den emotionalen Abschied. „Dass Larissa anfängt zu weinen, das hätte ich nicht gedacht. Und ich weine ja immer sofort mit. Ich finde es so süß, wenn man sich mag und die Emotionen so hoch kommen“.

Die acht verbliebenen Promi-Camper haben Marco zur Dschungelprüfung, mit dem Titel „In die Enge getrieben“, gewählt.
Der 29-jährige Sänger muss in einem Glas-Tunnel, bestehend aus drei Kammern, insgesamt acht Sterne erkämpfen. In der ersten Kammer befinden sich acht, farblich markierte Schlüssel, sowie unzählige Spinnen, Kakerlaken und Grillen. Dort muss er sich jeweils einen Schlüssel schnappen, mit dem er durch die beiden anderen Kammern kriechen muss. In der zweiten Kammer wartet neben einigen kleineren Schlangen auch eine riiiiiiesige Olivpython.

In der letzten Kammer, die fast bis oben mit Wasser, Aalen, Flusskrebsen und Schlammkrabben gefüllt ist, befinden sich mit Hängeschlössern verschlossen, farblich markierte Boxen. In den Boxen befinden sich die Sterne. Öffnet er mit dem richtigen Schlüssel das Schloss, kann er den jeweiligen Stern einstecken. Jeder Stern, den er so in einem Beutel sammelt, ist ihm sicher. Zehn Minuten hat der Österreicher Zeit für diese Aufgabe.

„Ich habe mitbekommen, dass Schlangen nicht so deine bevorzugte Tierart sind. Hast du Angst davor?“, fragt Sonja Zietlow nach der Erklärung. „Ja. Aber ich werde auf jeden Fall zu Prüfung antreten. Der Hunger ist größer als die Angst“, so Marco.

Marco kriecht in den Tunnel. Die Zeit läuft. Der studierte Arzt nimmt sich den orangefarbenen Schlüssel und kriecht durch die Spinnen: „Scheiße, scheiße. Alter ist die groß! Hätte ich doch was Anständiges lernen sollen“, witzelt er, als er vorsichtig an der Schlange vorbeikriecht. Dann taucht er in der dritten Kammer ab. Er schafft es nicht auf Anhieb zur orangenen Box und muss auftauchen. Nur wenige Zentimeter bleiben oberhalb der Wasseroberfläche zum Luftholen. Leicht panisch schnappt er nach Luft und versuch bewusst ruhiger zu atmen. Es klappt. Marco kann wieder abtauchen und schafft es die richtige Box zu öffnen, den Stern zu sichern und macht sich auf den Weg zurück.

Noch sieben Minuten. Er nimmt den zweiten Schlüssel und macht sich erneut auf den Weg. „Du machst das gut“, so Sonja. Eine Minute später, hat er auch den zweiten Stern eingepackt. Der rosa Schlüssel ist der nächste.

Die Schlange kommt jedoch genau auf ihn zu und will nicht weg. „Geh‘ verpiss dich!“, ruft Marco genervt. Doch er schafft es an der Schlange vorbei in die Wasserkammer. Immer wieder muss er rücklings auftauchen und Luft holen. Der dritte Stern ist sicher. Drei Minuten Zeit sind übrig. Wieder versperrt ihm die Schlange den Weg. Mutig schiebt er sie beiseite. Der vierte Schlüssel ist in seiner Hand und wieder krabbelt er durch den Tunnel, holt sich den nächsten Stern. Nur noch eine Minute Zeit bleibt ihm. Schnell kriecht er zurück, schnappt sich einen Schlüssel und macht sich flink auf zur letzten Kammer. In der letzten Sekunde schafft er es, den fünften Stern einzupacken.

Marco ist noch völlig außer Atem, fix und fertig: „Das Schlimmste, das ist das Wasserbecken, weil du glaubst, da stirbst du, weil du keine Luft kriegst. Die Schlange war ein Dreck dagegen. Wenn ich jetzt bisschen mehr Frau wäre, würde ich jetzt weinen!“

Fünf Sterne hat Marco bei seiner Dschungelprüfung tapfer erspielt. Zurück im Camp berichtet er über die größte Herausforderung seines Lebens. Marco: „Das ist das Schlimmste, was mir je passiert ist. Jochen reagiert ungläubig. Marco: „Das ist mein voller Ernst!“ Und weiter: „Es war das Stärkste, was mir je passiert ist in meinem Leben. Ohne Scheiß! Ich habe fast geweint. Es war irre.“ Marco berichtet von der Dschungelprüfung.

„Es war, als wenn du Sterben würdest, es war Wahnsinn. Das Schlimmste war die große Schlange, sie hat sich immer in den Weg gelegt. Ich musste sie immer anfassen und wegtun. Es war nicht eine normale Schlange, sie war fett, richtig fett!“ Und weiter: „Dann habe ich keine Luft gekriegt und immer Wasser geschluckt. Es war kein Platz. Ich habe meine Lippen ganz nach oben hinlegen müssen, um Luft zu bekommen. Ich war fertig. Ich bin ehrlich: Ich möchte zur nächsten Prüfung nicht gehen. Es war grauenhaft.“ Larissa und Gabby trösten Marco. Winfried: „Ich hätte das nicht geschafft.“ Marco: „Ich habe so gezittert…“ Larissa: „Marco, du bist ein Held.“ Marco: „Das Wasser war das Schlimmste. Ich wollte schon bei den Spinnen liegenbleiben, das war das Angenehmste.“ Während Marco berichtet, liegt Mola versteinert auf seiner Pritsche und hört erschrocken zu. Wer muss zur nächsten Dschungelprüfung antreten?

Und auch das passierte:

Die Dschungelstars sitzen am Lagerfeuer und es gibt nur ein Thema: Schönheitsoperationen bei Männern. Gabby, die von Justin Bieber angebaggert worden sein soll, erzählt von einem Film mit Mickey Rourke („Russian Roulette“). Dass sich der amerikanische Schauspieler schon so manches Mal unters Messer gelegt hat, ist kein Geheimnis. Jochen Bendel: „Die Gesichtsmimik ist bei dem stark eingeschränkt.“ Larissa: „Dabei finde ich es bei einem Mann attraktiv, wenn man das Alter sieht. Ich verstehe nicht, warum sich Männer Schönheitsoperationen unterziehen. Ich finde, ein Mann ist ein Mann, wenn er so aussieht!“ Marco: „Die sind alle wahnsinnig.“ Winfried Glatzeder: „Nein, die sind gar nicht wahnsinnig. Ich kann euch was verraten: Auch ich habe eine Schönheitsoperation gemacht.“

Larissa: „Was hast du gemacht? Die Haare?“ Winfried: „Nein, ich hatte ganz, ganz dolle Tränensäcke. Im Alter gehen die Fettpolster, die die Tränensäcke erzeugen zurück. Und dann hängt der Sack, wo die Tränenpolster früher so raus blähten, dann als Lappen auf der Wange. Und das wollte ich nicht. Und da habe ich mir eine Schönheitschirurgin in Berlin gesucht. Sie verkürzt auch Schamlippen, also sie kann alles. Und die macht eine Operation nach der anderen. Und dann habe ich diese dicken Fettpolster raus machen lassen… Ich bin dadurch nicht jünger geworden, aber ich hasste diese Fettpolster.“

Winfried erzählt weiter: „Und dann habe ich gesagt: ich habe Schlupflider (im Oberlid sind sie das Äquivalent zu den Tränensäcken im Unterlid). Und da sagt sie: `gar kein Problem: pro Auge 1.400,–… mache ich ihnen`! Oh, sage ich: können wir nicht handeln? `Nee, sagt sie.‘ Und dann habe ich mir auch noch die Schlupflider machen lassen.“ Jochen: „Also hast du dir Ober- und Unterlid straffen lassen?“ Winfried: „Ja genau. Und das war sehr teuer und hat mir sehr wehgetan.“ Jochen: „Wann hast du das machen lassen?“ Winfried: „Im vorigen Jahr im Mai.“ Larissa: „Ich habe noch nie eine Schönheitsoperation gehabt.“

Winfried: „Als ich nach der Operation wieder nach Hause kam, haben meine Kinder geheult. Sie haben gesagt: `du siehst aus wie ein Frettchen`.“ Nach sechs Wochen war aber alles perfekt.“

Fotos: RTL. ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ im Special bei RTL.de.