Montag, 27. Januar 2014, 11:48 Uhr

Indie-Drama "Whiplash" gewinnt Sundance-Festival

Das von Hollywood-Veteran Robert Redford gegründete Independent-Filmfestival Sundance kürte gestern den Gewinner.

Wie in jedem Jahr im Januar versammelten sich Fans und Macher des Independent-Kinos in Park City in Utah. Es geht dort wie immer ein bisschen unkonventioneller auf den großen Mainstream-Fesrivals zu und im Zentrum stehen weniger der Star-Rummel, sondern junge Filmemacher, die neue Wege einschlagen, um spannende Kino-Geschichten zu erzählen.

Sundance 2014 ist dann gestern Abend zu mit der Präsentation des Gewinners zu Ende gegangen. Gewonnen hat “Whiplash” mit Miles Teller.

„Whiplash“ ist ein US-amerikanisches Indie-Drama von Damien Chazelle, in dem Miles Teller (26, „Footloose“) und der immer großartige J.K. Simmons (59, „The Closer“, „Spiderman“) als Drummer unterwegs sind. Der Film konnte sowohl den Publikumspreis als auch den Großen Preis der Jury abräumen. Die Hoffnung den Film auch in Deutschland im Kino zu sehen zu bekommen ist berechtigt, denn als Verleiher hat bereits Sony Classics sein Interesse angemeldet.

Die wichtigsten Gewinner: Sundance 2014:
Der große Preis der Jury in der Kategorie Doku: „Rich Hill“ von Andrew Droz Palermo und Tracy Droz Tragos
Der große Preis der Jury in der Kategorie Drama: „Whiplash“ von Damien Chazelle
World Cinema Grand Jury Prize in der Kategorie Doku:: „Return to Homs“ von Talal Derki
World Cinema Grand Jury Prize in der Kategorie Drama: „To Kill a Man“ von Alejandro Fernández Almendras
Publikumspreis Doku: „Alive Inside: A Story of Music & Memory“ von Michael Rossato-Bennett
Publikumspreis Drama: Whiplash von Damien Chazelle

Foto: WENN.com