Dienstag, 28. Januar 2014, 12:57 Uhr

Larissa im RTL-Pritschenlager: Heftige Breitseiten von drinnen und draußen

8,02 Millionen Zuschauer sahen am Montagabend die elfte Folgevon ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’, der Marktanteil lag bei überaus starken 33,2 Prozent.

Winfried Glatzeder belegte gestern Abend noch mal, dass es vielleicht doch nichts wird mit einer Freundschaft zwischen ihm und Larissa Marolt.

Die hatte sich bereit erklärt, dass heiße Wasser aus einem Topf in einen Wasserbeutel zu füllen. Winfried gibt ihr genaue Anweisungen und beäugt ganz genau was sie macht. Winfried: „Es ist heiß. 80 Grad. Halt! Nimm die Handschuhe! Ich komme mit und mach dir das Loch auf!“ Die beiden ziehen los. Winfried hält den Beutel oben auf und Larissa schüttet mit voller Wucht das Wasser rein. Es spritzt ordentlich nach allen Seiten und auch Winfrieds Hand kriegt eine Ladung ab.

Er brüllt wie von der Tarantel gestochen los: „Aua, Mensch bist du blöd! Pass doch auf!“ Larissa haucht: „Tschuldigung!“ Winfried schreit weiter: „Ich habe doch gesagt, es ist heiß.“ Er geht ein paar Schritte zurück zu den anderen: „Da macht die mit einem Schwung das Wasser da rein und auf meine Hand. Die hat eine Meise.“ Larissa: „Ich hab das doch nur da rein geschüttet! Ich mach hier nix mehr!“ Winfried: „Das ist, glaube ich, besser!“

Eine Diskussion unter allen Campern entsteht. Melanie: „Das kann doch jedem mal passieren.“ Jochen: „Du bist so ein Tollpatsch. Es ist wirklich besser wenn du gar nichts mehr machst….“ Das lässt sich Larissa nicht gefallen: „Dann tu halt die Finger weg! Dann lass mich halt auch mal alleine was machen. Ich bin kein Trottel. Es tut mir leid, aber lasst mich doch mal alleine was machen. Ihr beobachtet mich wie Spione! Alles was ich mache ist falsch.“ Jochen: „Du fällst ja aber auch alle fünf Meter hin, du stauchst dir das Handgelenk….“

Winfried weiter im Brüllmodus: „Und das weil wir dich beobachten? Du spinnst doch wohl!“ Larissa wird auch laut: „Ihr macht doch auch eure Sachen alleine. Nur bei mir steht ihr herum und kontrolliert mich.“ Jochen spricht genervt ein Schlusswort: „Weißt du, was ich schade finde? Mit dir kann man nicht in Ruhe und ganz normal reden. Du bist wie eine Fünfjährige, die immer dazwischen redet. Das ist total unreif und deshalb möchte ich mit dir gar nicht mehr weiter sprechen – weil es nichts bringt!“

Auch außerhalb des Dschungelcamps hagelt es Kritik.

Martin Resch, Dozent an der Freien Schauspielschule Hamburg, relativiert die in den vergangenen Tagen bekanntgewordenen Lobhudeleien von Larissas ehemaligen Lehrern des New Yorker Lee Strasberg Institutes. Gegenüber ‘bunte.de’ sagte er zu der dskussion, ob Larissa alles nur spiele im RTL-Pritschenlager: “Das ist Laientheater auf unterstem Niveau. Da will jemand mit aller Gewalt im Mittelpunkt stehen, das ist eine ganz billige Methode, um sich in Szene zu setzen”.

“Um Begabte zu finanzieren, nehme das Institut längst “jeden auf”, fügte der Schauspiellehrer hinzu. “Wer dort eine Ausbildung beginnen will, den fragt man zuerst nach der Kontonummer. Eine Aufnahmeprüfung wie hier in Deutschland gibt es dort nicht“.

Schon in der Schule hatte es Larissa nicht einfach, wurde ständig gemobbt, wie jezt die Münchener Illustriete ‘Brabvo’ schreibt. Dem Blatt sagte sie vor ihrem Einzug: “Jeder Tag wurde zur Qual. Ich wurde rumgeschubst und runtergemacht. Man hat mir das Haargummi rausgerissen und die Brille kaputt gemacht.” Wegen der Attacken musste die Blondine sogar die Klasse wechseln. Doch das war nur der Anfang. Auch 2009 bei “Germany’s Next Topmodel” schlug ihr von den Mit-Kandidatinnen viel Hass entgegen. “Das ist alles nicht spurlos an mir vorübergegangen”, sagt Larissa. “Aber ich bin eine Kämpferin. Ich will mich durchbeißen und es nach ganz oben schaffen.”

Fotos: RTL. ‘Alle Infos zu ‘Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!’ im Special bei RTL.de.