Samstag, 01. März 2014, 18:11 Uhr

Oliver Pocher sorgt in den USA für Kopfschütteln

Der deutsche Komiker und Moderator Oliver Pocher (36) erntete in den USA für eine Wortwahl beim Wiener Opernball am Donnerstag ungläubiges Staunen. Dort hatte er mit einer Aussage beim Interview mit dem ORF für Aufregung gesorgt.

Das Promi-Portal ‘TMZ’ postete am Freitag (Ortszeit) einen Ausschnitt, in dem Pocher in Anwesenheit des US-Starlets Kim Kardashian – mit der er Gast des Unternehmers Richard Lugner war – das sogenannte böse N-Wort benutzt.

Das mutmaßlich lustig gemeinte Schimpfwort für Schwarze – Pocher sagte auf Englisch, er wolle später auch tanzen, aber er warte auf “Niggas in Vienna” , kam bei den Autoren der renommierten Website gar nicht gut an: “Der Typ dachte anscheinend, er sei lustig, aber man sieht, dass Kim das nicht gut findet. Er ist sowohl großkotzig als auch rassistisch“.

Kardashian ist bekanntlich mit dem Rapper Kanye West liiert. Ein Song von ihm zusammen mit Jay-Z heißt ‘Niggas In Paris’. Bei Twitter entete der Comedian reichlich Kritik. Oliver Pocher war von Lugner offenbar kurzfristig als Ersatz für Ivian Sarcos, Miss World 2011, eingesprungen.

Neben Oliver Pocher hatte sich der österreichische Moderator und Stand-up-Comedian Christian Stephan (Foto unten) unter die Schar an der Lugner-Loge gemischt – das aber mit geschwärztem Gesicht.

Später hatte sich der Puls-4-Moderator für diese Anspielung auf Kardashians Lover entschuldigt, nachdem er sich vorher noch auf Faceboopk gefeiert hatte, dass man es mit der Aktion in die amerikanische Presse geschafft habe: “Ich möchte mich offiziell entschuldigen, wenn ich jemanden beleidigt habe”. (dpa/KT)

Fotos: Foto: Tobias Hase/Archiv, Puls 4