Sonntag, 02. März 2014, 15:10 Uhr

Dieter Birr: Das Puhdys-Urgestein mit erstem Soloalbum seit 28 Jahren

Dieter Birr, von allen Maschine genannt, darf zweifelsohne als lebende Rocklegende bezeichnet werden.

Als Sänger, Musiker, Komponist und Texter der „Puhdys“ hat er deutsche Musikgeschichte geschrieben. Den ungewöhnlichen Spitznamen verpassten ihm seine Puhdys-Kollegen, als er mit ihnen im November 1969 die heutige Kultband gründete. Inzwischen ist „Maschine“ quasi ein Gütesiegel, ein Qualitätszeichen. Maschine steht für einen unverfälschten Umgang mit den Möglichkeiten des Rocks, er vereint traditionelle Spielweisen mit immer wieder neuen Strömungen, ohne dabei schnelllebigen Trends hinterher zu hecheln.

Bei allem, was er anpackt, hat er sich stets seine eigene Handschrift bewahrt.

Seine Fähigkeit, zeitlose, eingängige Hooks mit authentischen, nachvollziehbaren Lyrics auf eine emotionale Ebene zu heben, die Songs mit seiner unverwechselbaren Singstimme zu interpretieren und dabei seinem Publikum auf Augenhöhe zu begegnen, beschert dem charismatischen Künstler seit Jahrzehnten anhaltenden Erfolg. 22 Millionen verkaufte Tonträger und über 4000 Konzertebelegen das.

Jetzt feiert das Urgestein deutschsprachiger Rockmusik seinen 70. Geburtstag und beschenkt seine Fans reichlich: Neben einem neuen Buch, das er gemeinsam mit dem ebenso legendären Radiomann Wolfgang Martin schrieb (erscheint am 10. März), veröffentlicht Maschine ein Soloalbum. Es ist nach einem Alleingang in den Achtzigern sein zweites Solowerk.

Maschine reflektiert darauf viereinhalb Dekaden Musikerkarriere, vereint rundumerneuerte, bekannte und weniger bekannte Puhdys-Lieder in überraschenden Versionen mit ganz neuen Songs.

In der ersten Singleauskopplung „Regen“, im Original vom 2005-er Puhdys-Album „Alles hat seine Zeit“, ist auch Julia Neigel dabei.
„Maschine“ erscheint am 14. März als CD, LP & Download. Am 14. März ist Dieter Birr zu Gast beim ‘Kölner Treff’ von Bettina Böttinger.

Übrigens: Die Puhdys wollen am 31. Dezember 2015 ihr unwiderruflich letztes Konzert geben.