Freitag, 07. März 2014, 17:45 Uhr

Madeline Juno veröffentlicht ihr Debüt-Album "The Unkown"

Ab heute ist das Debüt-Album der Singer/Songwriterin Madeline Juno zu haben. Haben sich vier Jahre Arbeit für den Shootigstar des letzten Jahres ausgezahlt?

Madeline Juno ist zur Zeit in aller Munde, denn die erst 18-Jährige Sängerin wird am 13. März beim Vorentscheid für den ,Eurovision Song Contest’ antreten und veröffentlicht nun ihr Debüt-Album ,The Unknown’.

Ganze vier Jahre bastelte die Singer/Songwriting aus dem Schwarzwald an ihrem Erstlingswerk, dass sich vor allem mit dem Themen des Erwachsenwerdens auseinandersetzt. Die sozialen Medien, wie Twitter, Facebook und Co. öffneten ihr zu Beginn die Tür zur Welt. Im Internet veröffentlichte sie ihre erste musikalischen Werke und auch drei Romanentwürfe wurden dort für alle zugänglich gemacht.

Auch, wenn es das erste Album von Madeline Juno ist, klingt sie schon wie eine professionelle Sängerin, was nicht zuletzt an der guten Produktion der Songs liegt. In den Texten ihrer Lieder gibt sich die 18-Jährige sehr wortgewandt und beschreibt ihr Leben aus dem Blickwickel eines melancholischen Teenagers, was zum Ende des Albums schnell langweilig werden kann. Individualität, Liebe und das Außenseitersein spielen in ihren Texten eine tragende Rolle und ziehen sich durch alle ihrer 16 Songs.

Vor allem Teenager werden sich mit ihren Geschichten sehr gut identifizieren können und eine Beziehung zu den Liedern aufbauen können. Vielleicht liegt das daran, dass Madeline Juno bereits mit 14 Jahren angefangen hat, an ihrem musikalischen Debüt zu arbeiten.

Was ein bisschen an ihrem Album fehlt ist die Einzigartigkeit, ein Album was lange in Erinnerung bleibt und Wiedererkennungswert hat. Die eindringliche Stimme der ,The Unknown’-Interpretin ist radiotauglich und hat zweifelhaft gute Chancen im Rennen um einen Platz beim ,Eurovision Song Contest’, erinnert jedoch auch stark ihre Kollegen, wie Christina Perri oder Paramore-Frontfrau Hayley Williams.

Ihre Singles ,Error’, bekannt aus dem erfolgreichen Kinostreifen ,Fack Ju Göhte’ und ,Like Lovers Do’ stechen jedoch aus dem melancholischen Album heraus und haben durchaus das Potenzial für einen Ohrwurm. (LT)