Samstag, 08. März 2014, 15:01 Uhr

Braveheartbattle 2014: Schottenröcke im Schlamm

Schlamm, Schottenröcke und der Kampf gegen den Schweinehund: Beinharte Sportler haben sich im nordbayrischen Münnerstadt an einen extremen Hindernislauf gewagt.

Er gilt als der härteste und schönste Cross-Hindernislauf in Europa und ist mit 3.000 Teilnehmern und rund 20.000 Zuschauern das zweitgrößte Rennen dieser Art in Deutschland. Teilnehmer aus der ganzen Welt hatten sich für das Spektakel angemeldet.

Beim fünften „Braveheartbattle“ am Samstag (8.März) mussten die Teilnehmer Schlammgruben, Reifenberge und brennende Hindernisse überwinden. 3000 Menschen hatten sich angemeldet – und viele von ihnen ließen sich in schrägen Kostümen auf die Mutprobe ein.

Der 28 Kilometer lange Crosslauf will die Sportler ganz bewusst an ihre Grenzen bringen. Es galt 50 natürliche und künstliche Barrieren zu bewältigen – mindestens zehnmal ging es durch einen kalten, steinigen Fluss, auch ein Regenrückhaltebecken mussten die Läufer durchqueren.

Eine Gruppe ging als Schlümpfe an den Start, viele trugen Schottenröcke und Schminke im Stil des schottischen Freiheitskämpfers aus dem titelgebenden Film ‚Braveheart‘. Veranstalter Joachim von Hippel – ein ehemaliger Soldat – spielt bei seinem Drill-Parcours bewusst mit dieser Schottland-Folklore und lässt die Mitläufer beispielsweise vor dem Start zu einem Gebet niederknien. Immer wieder stießen Läufer den Ruf „Freiheit“ aus. Jedes Jahr nehmen in Deutschland Tausende Menschen an Extremläufen teil. (dpa/KT)

Foto: David Ebener