Sonntag, 09. März 2014, 16:01 Uhr

Wenn die Wintermode gegen Sommertrends ausgetauscht wird

Wenn man den Meteorologen glauben darf, dann haben wir es mit einem der mildesten Winter aller Zeiten zu tun gehabt in diesem Jahr.

Am vergangenen Wochenende wurden in Teilen Deutschlands die absoluten Temperaturrekorde für Anfang März gemessen. Während die Stars wie Matthew McConaughey zuvor bei der Oscar Verleihung im Regen gebibbert hatten, saßen die Menschen in Deutschland leichtbekleidet am See und in den Biergärten und es fühlte sich ganz so an, als wäre es schon Mai und nicht März.

Dicke Wintermäntel in den Schrank, dünne Jacken an den Körper
Kein Wunder also, dass es für die meisten jetzt schon verfrüht Zeit wird, den Wintermuff auch aus dem Kleiderschrank zu kehren. Es kommt dabei natürlich ein wenig auf das Klima an. Während man Katie Holmes in New York noch mit dickem Mantel durch die Straßen laufen sieht, ist Topmodel Heidi Klum in Los Angeles schon mit dünnem Pullover unterwegs. Doch Stiefel, Jacken und Hosen sind nicht die einzigen Modestücke, die viele Menschen im Wechsel zwischen den Jahreszeiten auszutauschen beginnen. Accessoires gehören nämlich ganz genauso dazu.

Mehr zum Thema: Matthew McConaugheys Mami – Best Dress of the Day – oder doch nicht?

Neue Jahreszeit für Accessoires
Während im Winter die meisten Accessoires entweder dazu gedient haben, warm zu halten oder genug Taschentücher und Mützen zu transportieren, so ist es im Frühjahr alles ein wenig leichter und fröhlicher. Dicke Wollmützen weichen leichten Kopfbedeckungen wie Caps oder Tüchern, die dicken Schals werden gegen dünne Exemplare ausgetauscht und auch bei den Taschen gibt es eindeutig Veränderungen. Wer nach einem neuen und frühlingstauglichen Exemplar sucht, wird hier natürlich im Internet (z.B. bei tasko) fündig oder spaziert einmal durch die Fußgängerzone. Jetzt, wo es doch relativ schnell Frühling geworden ist, werden die Geschäfte von den entsprechenden Modellen, die für die warme Zeit in Mode kommen sollen, nur so überquellen.

Der Unterschied zwischen der Sommer- und Wintertasche
Doch was genau macht denn eine Tasche überhaupt aus, die man eher in den warmen Monaten des Jahres nutzen kann als in der Winter- oder Herbstzeit? Schließlich ist Tasche doch gleich Tasche oder nicht? Genau diese Annahme ist aber völlig falsch und wer sich in den verschiedenen Jahreszeiten einmal umsieht und darauf achtet, welche Taschen getragen werden, wird einen Unterschied bemerken, der sich in der Taschenmode ganz deutlich niederschlägt.

Dicke Stoffe, viel Gepäck
Im Winter müssen wir in der Regel sehr viel mehr durch die Gegend tragen als in den Sommermonaten. Dazu gehören Berge an Taschentüchern, Handschuhe und vielleicht sogar eine Thermoskanne mit warmem Tee. Dies alles fällt in den Sommermonaten weg. Dementsprechend werden die Taschen kleiner und sogar leichter. Das liegt daran, dass das Material auch nicht mehr ganz so robust sein muss. Es regnet nicht mehr so viel und ist nicht so kalt, demnach müssen die Inhalte der Tasche nicht mehr so sehr geschützt werden. Das führt dazu, dass die Materialien leichter werden. Anstelle von Leder und Samt sehen wir nun häufiger leichtes Kunstleder oder sogar Stoff. (KTAD)