Montag, 10. März 2014, 17:19 Uhr

Michael Jackson: DNA-Test von Brandon Howard ist ein Fake

Mit einem Vaterschaftstest soll bewiesen worden sein, dass Sänger Brandon Howard ein Kind des ,King of Pop’ sei. Jetzt klärte der richtige Vater über diese augenscheinliche Lüge auf.

Ein DNA-Test sorgte in den letzten Tagen für Schlagzeilen: Der verstorbene Michael Jackson soll zu 99,9 % als biologischer Erzeuger des jungen Mannes identifiziert worden sein. Hierbei handelt es sich um den 31-Jährigen Brandon Howard, der als aufstrebender Musiker arbeitet.

Entgegen des Dokuments meldet sich nun sein bisheriger Vater zu Wort und behauptet, die Geschichte sei ein Fake. Augie Johnson (65) sprach mit der Klatschseite ,TMZ’ und behauptete, er sei während seiner Beziehung zu einer Miki Howard der Vater geworden und sogar bei der Geburt im Kreissaal dabei gewesen. “Ich weiß, dass Brandon mein Sohn ist. Ich war mit im Kreissaal, ich habe Fotos von seiner Geburt. Ich habe Aufnahmen, ich habe alles”, heißt es vom 65-Jährigen.

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Kurz bevor der DNA-Test an die Öffentlichkeit gelang, soll Brandon Howard seinen Vater angerufen und ihn über das Ergebnis aufgeklärt haben. “Mach dir keine Sorgen darüber. Du bist mein Vater”, habe der 31-Jährige gesagt. Der aufstrebende Sänger soll aus einer Liebschaft des ,King of Pop’ und der Gospel-Sängerin Miki Howard entstanden sein. Michael Jackson war mit ihr in den 80ern auf Tour. Diese angebliche Liaison der beiden Musiker vernichtet Augie Johnson im Gespräch mit ,TMZ’. “Vor mir war Miki mit niemanden zusammen. Sie kannte Michael Jackson nicht einmal zu der Zeit. Wissen sie was? Ich liebe meinen Sohn und er kann machen was immer er will. Ich werde ihm nicht im Weg stehen”, sagte er.

Auf dem Dokument, dass die Vaterschaft von Michael Jackson bestätigen soll, ist ein Logo aufgedruckt, das schon im Film ,Terminator Salvation’ zu sehen war. Über die Google -Bildersuche findet man beim Stichwort ,DNA results’ zudem eine Masse an unterschriebenen Dokumenten. Ein weiterer Punkt, der für einen waschechten Fake stehen kann. Brandon Howard ist diese Geschichte mehr als unangenehm. “Bis zum heutigen Tag habe ich niemals behauptet, Michael Jacksons Sohn zu sein oder die Intention gehabt, dem familiären Besitz hinterherzurennen”, streitet er nun in einem Facebook-Statement ab.

Augie Johnson vermutet, dass vor allem geldgierige Leute im Umfeld seines Sohnes diese Geschichte angezettelt haben. Es scheint, dass sich diese vor allem die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sichern wollten – was sie am Ende auch geschafft haben. (LT)