Dienstag, 11. März 2014, 12:19 Uhr

Matthias Schweighöfer feiert heute seinen 33. Geburtstag

Matthias Schweighöfer feiert heute seinen 33. Geburtstag.

Zu diesem Anlass postete der Schauspieler und Regisseur direkt sein eigenes Ständchen, in Form eines Videos auf seiner Facebook-Seite. In dem Clip sieht man Schweighöfer mit einer Wunderkerze, wie er sich selbst besingt, auch seine vierjährige Tochter Greta ist leise zu hören, wie sie ihren Papa gesanglich unterstützt. (Video ganz unten!)

Unter das Video schrieb der Mädchenschwarm: “Ein Geburtstagslied von meiner Tochter… auch wenn man nur mich hört. Besser geht es nicht! Danke für all die tollen Wünsche! Ich will mit euch Kuchen essen!” Der Post hatte bereits am Morgen knapp 4000 ‘Gefällt mir’-Angaben und über 700 Kommentare. Schweighöfer reitet aktuell mit seinem aktuellen Film “Vaterfreuden”, der die Kinocharts stürmte auf der Erfolgswelle.

Außerdem wurde er erst vor kurzem zum zweiten Mal Vater. Mit den Worten “Wahnsinn, mein Sohn ist auf der Welt… Schweighöfer junior…unfassbar!” ließ er seine Facebook-Fans am 17. Februar an seinem Glück teilhaben. Dazu postete er ein Bild, welches das Köpfchen des Jungen zeigt und vermutlich Schweighöfers Hand, die liebevoll die des Babys tätschelt.

In einem Interview erzählte er jüngst der Zeitschrift ‘Nido’, dass er seine vierjährige Tochter Greta mit Fantasieworten oder Puppenspielen zum Lachen bringt. Mit festen Abläufen im Familienalltag tue er sich aber schwerer: “Wenn mal Zähneputzen ausfällt: Sei’s drum!”

Als die Zeitschrift ‘Eltern’ ihn fragte, was er in der Familienpolitik ändern würde, wenn er Bundeskanzler wäre, antwortete er: “Kindertheater für alle! In meiner Kindheit in der DDR waren wir jede Woche mit dem Kindergarten in einer Vorstellung. Das würde ich sofort wieder einführen.”

Demnach gehörte die Schauspielerei immer schon zum Leben des gebürtigen Anklamers. Bereits als 3-Jähriger stand er bei Proben seiner schauspielernden Mutter Gritta mit auf der Bühne. Auch übte er sich in der Theatergruppe seiner Schule und stand dort bei einer Aufführung der ‘Dreigroschenoper’ als Mackie Messer im Rampenlicht.

Noch bevor er Abitur machte, hatte der blonde Lockenkopf seinen ersten Fernsehauftritt in Andreas Dresens ‘Raus aus der Haut’ (1997). Von da an bahnte sich das junge Talent in großen Schritten seinen Weg an die Spitze des deutschen Films.

Mehr zum Thema: Matthias Schweighöfer plaudert über seinen Vater Michael

2000 ließ er sich als Ben in ‘Verbotenes Verlangen – Ich liebe meinen Schüler’ von seiner Lehrerin verführen und bekam dafür den Förderpreis des Deutschen Fernsehpreises. Als Schweighöfer im selben Jahr in dem Film ‘Die Freunde der Freunde’ von Dominik Graf auftrat, heimste er sogar den Adolf-Grimme-Preis ein.

Offenbar hatte es der Nachwuchsschauspieler nicht einmal nötig, seine Schauspielausbildung an der Ernst-Busch-Schule in Berlin abzuschließen. Denn prompt winkte ihm die Hauptrolle in der Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers ‘Soloalbum’ (2003) von Benjamin von Stuckrad-Barre. Vor allem das weibliche Kinopublikum zeigte sich begeistert, als es Schweighöfer in der Rolle eines jungen Musikredakteurs verzweifelt um seine Ex-Freundin kämpfen sah.

Ebenso großen Applaus erhielt der Frauenschwarm für seinen Auftritt in ‘Kammerflimmern’ (2003), wo er sich als frisch verwaister Rettungsassistent auf die Suche nach der Frau seiner Träume begibt. Seine Leistung an der Seite von Jessica Schwarz wurde mit dem Bayerischen Filmpreis belohnt.

Als Til Schweiger mit seinem Film ‘Keinohrhasen’ 2007 einen seiner größten Kinoerfolge feierte, war auch Schweighöfer, der darin den tollpatschigen Boulevardfotografen Moritz spielt, mit von der Partie. Dabei hat sich Schweighöfer offenbar von seinem Kollegen abgeschaut, wie man mit Bravour seine eigenen Filme produziert. Inzwischen hat der Schauspielstar nämlich mit ‘Vaterfreuden’ bereits sein drittes Werk selbst auf die Beine gestellt. Schon bei der Komödie ‘Schlussmacher’ (2013) hatte er Regie, Hauptrolle und Produktion übernommen. Und auch bei dem Roadmovie «Frau Ella» (2013) mit Ruth Maria Kubitschek war er gleichermaßen Produzent und Filmheld.

Angesichts der Aufgabendichte ist es kaum verwunderlich, dass der zweifache Vater bald kürzer treten möchte. In der Zeitschrift «Grazia» erklärte er: “Ich verwechsele den Job ja leider oft mit dem wahren Leben. Mittlerweile bin ich so bescheuert, dass ich keine Bücher mehr lesen kann, ohne sofort die Rechte abzufragen. Oder ich hör ‘ne Band und lass mir die Nummer geben, weil die vielleicht was für meinen nächsten Film wären. Das muss sich ändern.” Deshalb schließt er nicht aus, nach seinem aktuellen Film “eine lange Pause” einzulegen. (Bang/dpa)

Fotos: WENN.com