Mittwoch, 12. März 2014, 13:40 Uhr

"Defend Paris" ist der neuste Schrei

Was 2013 in Frankreich als Trend begann, schwappt mittlerweile auch nach Deutschland über. Wir verraten, was hinter dem angesagten Must-Have steht.

Schwarze Pullover, minimalistisch bedruckt, eine Hommage an die 90er Jahre. Mit dem Motiv einers Maschinengewehrs M16 macht ,Defend Paris’ zunächst einen martialisch-respektvollen Eindruck – doch es steckt viel mehr dahinter. Wie der Name schon sagt, stammt die Marke aus der französischen Hauptstadt Paris und macht Fashion für einen ganz bestimmten Grund.

Hinter dem etablierten Bekleidungslabel stehen Leute, die sich für das stark machen, woran man glaubt. Die zentralen Themen ihrer Philosophie sind Glaubensfreiheit sowie Menschen- und Kinderrechte in großen Metropolen, wie New York, Los Angeles, Tokio und natürlich der Gründerstadt Paris.

„Der einzige Weg, sich für die eigenen Ideen und Prinzipien einzusetzen, ist, sie publik zu machen“, heißt es von den Verantwortlichen der Marke. Hinter dem Label steht das Designerteam rund um den Tänzer Brahim Zaibat (28) – der zu weltweitem Ruhm mit Popstar Madonna (55) gelangte – und die ,Foundation Ray of Lights’, die Hoodies, T-Shirts, Caps sowie Beanies mit ihrer Botschaft bedrucken.

Trotz des chlichtem Stils treffen die Kleidungsstücke den Nerv der Zeit, denn mit auffallenden Motiven, wie Waffen, Fäusten, Sturmhauben und einem Städtenamen setzten sie klare Statements für eine bessere Welt. Die radikalen Symbole vermischen sich mit dem Aufruf für Menschenrechte, friedlicher Koexistenz und ähnlichen Werten und machen damit großen Eindruck auf die Außenwelt.

Viele bekannte Persönlichkeiten, wie eben Madonna oder auch Chris Brown (24) sind längst Fans des minimalistischen Labels und tragen die ausgewählten Stücke in der Öffentlichkeit. Viel wichtiger ist allerdings, dass es für jeden die Möglichkeit gibt selber zu entscheiden für welche Werte man sich als Träger stark machen und damit auch für alle sichtbar machen will. Da ,Defend Paris’ eng mit verschiedenen Charity Projekten zusammenarbeitet, wird ein Teil der Einnahmen an eine dementsprechende Organisation gestiftet.

,Defend Paris’ will also über die Mode in den Kampf zu ziehen. Wir finden, dass dieses Engagement unterstützt werden muss und auch in Deutschland eine Rolle spielen sollte.

Noch gibt’s die Stücke nicht in Deutschland. Auf Nachfrage von klatsch-tratsch.de soll es die ersten Kollektionen aber ab April auch im deutschen Einzelhandel geben. Hier geht’s zur Website!

Fotos: Defend