Maria Furtwängler ist Deutschlands beliebteste Schauspielerin

Mittwoch, 12. März 2014, 9:26 Uhr


Maria Furtwängler ist die Nummer eins der deutschen Schauspielerinnen.

Das ergibt zumindest eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag von ‚Frau im Spiegel‘. Insgesamt zwölf Prozent der 1002 befragten Frauen geben die 47-Jährige als ihre Lieblings-Schauspielerin an. Damit hat die „Tatort“-Kommissarin den Thron der TV-Königin zurückerobert. Im vergangenen Jahr musste sie ihren Titel vorübergehend Senta Berger (72) und Nora Tschirner (32) überlassen.

Maria Furtwängler Deutschlands beliebteste Schauspielerin

Den zweiten Platz der Schauspielerinnen-Umfrage teilen sich mit jeweils elf Prozent drei Fernsehstars – und zwei Generationen: Senta Berger, Heike Makatsch (42) und Nora Tschirner. Berger und Makatsch standen 1998 bereits gemeinsam für Doris Dörries Film „Bin ich schön?“ vor der Kamera. Während Berger vor allem bei über 60-Jährigen gut ankommt, punkten Makatsch – sie ist neue „Tatort“-Kommissarin in Freiburg – und Tschirner bei den Befragten in ihrem Altersspektrum. Senta Berger wertet ihre Platzierung als „gewachsenes Vertrauen und Interesse“ der Zuschauer.

Christine Neubauer (51) fällt mit zehn Prozent von Platz vier auf fünf. Sie belegt den fünften Platz gemeinsam mit Veronica Ferres (48), die im Vergleich zum Vorjahr um drei Plätze nach oben steigt.

Auf den weiteren Rängen folgen Christiane Hörbiger (75) mit neun Prozent, Iris Berben (63) mit acht Prozent, Jutta Speidel (59) mit sechs Prozent und Nadja Uhl (41), Newcomerin in den Top Ten, mit zwei Prozent. (An 100 % fehlende Angaben = „weiß nicht“ / „keine davon“.)

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Maria Furtwängler ist „fassungslos und hoch erfreut zugleich über diese wunderbare Platzierung“, wie sie im Interview mit der Peoplezeitschrift verrät. Vielleicht honorierten die Menschen, dass sie sich weiterentwickle und nicht immer die gleichen Rollen spiele, vermutet sie. „Ich glaube, man muss auch aufpassen, nicht überpräsent zu sein“, so die Quoten-Königin, promovierte Ärztin, Charity-Lady, Verleger-Gattin und zweifache Mutter. Nach ihrem Theaterdebüt Anfang letzten Jahres habe sie sich bewusst aus der Öffentlichkeit zurückgezogen. „Das hing natürlich mit dem Tod meines Vaters und meiner Großmutter zusammen“, erklärt sie dem Blatt. „Es war für mich privat eine sehr intensive Zeit. Nun hoffe ich, dass ich in diesem Jahr wieder umso mehr als Schauspielerin loslegen kann.“

Ihr Mann, Verleger Dr. Hubert Burda (74), unterstützt sie sehr in ihrer kreativen Arbeit. Ihre größten Gemeinsamkeiten? – „Das ist sicher unser Humor“, so Furtwängler. Und es bestehe bei ihnen beiden ein Interesse daran, zu erfahren, was der andere mache und worin für ihn die nächsten, größten Herausforderungen liegen. „Ich kann mit meinem Mann alle Probleme besprechen. Ängste, Sorgen, Freuden.“ Das gebe Halt, auch mal in stürmischen Zeiten. „Und natürlich verbindet uns am allermeisten die gemeinsame Liebe und Sorge für unsere beiden Kinder.“ Auf die Frage, worin sie sich unterscheiden, antwortet die Schauspielerin, dass sie jemand sei, der die Grenzen der Konventionen gern überschreite. „Mein Mann ist jemand, der das macht, was man machen sollte. Er ist eher angepasst.“ Sie sei das genaue Gegenteil. „Das hängt mit meinem Vater zusammen. Das ist sein Erbe, das ich in mir trage. Ich will ausprobieren, Grenzen sprengen und auch provozieren. Ja, ich suche geradezu die Provokation!“

Dass ihre Kinder Elisabeth und Jacob schon länger aus dem Haus sind und studieren, sei für sie trotz aller Sehnsucht, die sie natürlich auch habe, eine große Leichtigkeit und Freiheit. „Ich kann über meine Zeit frei verfügen. Hier ein Workshop im Ausland, da ein Kinoprojekt über mehrere Wochen. Es ist ein besonderer Luxus, das zu tun, was ich möchte.“ Als Mutter richtig sauer werde sie bei Unbescheidenheit und Undankbarkeit. „Da werde ich richtig ungemütlich“, bekennt die Münchnerin. „Zum Glück passiert das höchst selten.“

Foto: WENN.com



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