Donnerstag, 13. März 2014, 23:16 Uhr

Damen-Trio Elaiza tritt für Deutschland beim Eurovision Song Contest 2014 an

Die Band Elaiza um die gebürtige Ukrainerin Ela wird Deutschlandin diesem Jahr beim Eurovision Song Contest vertreten.

Das Fernsehpublikum wählte das putzige Trio aus Berlin mit dem Song ‘Is It Right’ am Donnerstagabend zum Gewinner des deutschen Vorentscheids ‘Unser Song für Dänemark’. Die drei Musikerinnen – Yvonne (29), Natalie (28) und Ela (21) – waren in der letzten Runde des Abends in Köln gegen die Band Unheilig angetreten. Die Frauenband singt jetzt am 10. Mai beim europaweiten Wettbewerb in Kopenhagen.

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“Ich glaube, es ist ein Traum”, war Elas erste Reaktion. Elaiza hatten sich Ende Februar das letzte Ticket für den deutschen ESC-Vorentscheid in Köln gesichert. Die Musikerinnen hatten bei einem Clubkonzert in Hamburg die sogenannte Wildcard gewonnen und durften gegen wesentlich erfahrenere Künstler antreten.

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In der Kölner Lanxess-Arena spielte sich ein wahrer Sängerkrieg um die ESC-Teilnahme ab. Acht Kandidaten bewarben sich um das Ticket nach Kopenhagen, wo der ESC dieses Jahr ausgetragen wird. Im Halbfinale gewannen Elaiza und Unheilig gegen MarieMarie und Santiano. Für The Baseballs, Das Gezeichnete Ich, Oceana und Madeline Juno war der deutsche Vorentscheid schon nach einer guten Stunde vorbei gewesen.

Ein Auftritt der ESC-Siegerin von 2013, Emmelie de Forest, eröffnete den deutschen Vorentscheid. Die Dänin trug ihr Gewinnerlied ‘Only Teardrops’ vor, bevor das Deutschland-Finale mit dem Auftritt von Das gezeichnete Ich begann. Moderatorin Barbara Schöneberger konnte sich Witze über den gerade verurteilten Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß, nicht verkneifen. Später stimmte sie mit dem Publikum Nicoles Grand-Prix-Erfolg von 1982, ‘Ein bisschen Frieden’, an – ausdrücklich adressiert an den russischen Präsidenten Wladimir Putin.

Der ESC – früher als Grand Prix bekannt – wird seit 1956 ausgetragen. Deutschland hat bisher nur zweimal gewonnen, 1982 mit Nicole und 2010 mit Lena. Im vergangenen Jahr war die Gruppe Cascada für Deutschland angetreten – und auf einem unrühmlichen 21. Platz gelandet. (dpa)

 

Foto: NDR/Willi Weber, NDR/Rolf Klatt