Sonntag, 16. März 2014, 13:07 Uhr

Lieblingsthema Hochzeits-Spekulation: Prinz Harry und Cressida Bonas

Ein Kuss auf die Wange bei einem Wohltätigkeitsfest, eine Umarmung eim Rugby-Spiel – wer würde da nicht gleich an baldige Verlobung denken? Kaum lassen sich Prinz Harry (29) und seine Freundin Cressida Bonas (25) gemeinsam öffentlich blicken, gehen die Spekulationen los.

Gibt es bald eine neue Hochzeit im Hause Windsor? Nicht nur die Klatschblätter strengen sich mächtig an, ein solches Traumereignis geradezu herbeizuschreiben.

Dabei ist spätestens seit den vorehelichen Zeiten von Prinz William (31) und seiner Kate (32) klar, dass sich im royalen Liebesleben eigentlich gar nichts voraussagen lässt. Denn der Spekulationszirkus ist nichts Neues: Gute sieben Jahre lang waren William und Kate zusammen, bevor es eine Verlobung gab. Beobachter hatten diese vorher schon dutzendfach vorhergesagt – und immer wieder Unrecht behalten.

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Bei Harry und Cressida, die seit rund zwei Jahren zusammen sein sollen, hält man sich nun an denselben angeblichen Anzeichen fest wie bei William und Kate. Im vergangenen Herbst war Cressy, wie ihr Spitzname lautet, angeblich mit Harry auf dem Landsitz von Queen Elizabeth II. (87) in Sandringham zu Besuch gewesen. Zeitungen wie die ‘Sun’ schrieben, dass auch Kate im frühen Stadium der Beziehung zu William so ins Königshaus eingeführt worden sei. Cressida habe damit nun den “Genehmigt”-Stempel der Familie. Später stellte sich dann heraus, dass das Ganze ein Wochenende mit einer großen Gruppe von Freunden gewesen sein soll.

Es folgten Spekulationen, dass Cressida Weihnachten im Kreise der königlichen Familie verbringen könnte – auch Kate hatte das angeblich vor der Verlobung getan. Am Festtag allerdings war von Cressy nichts zu sehen.

Nachdem Anfang des Jahres Gerüchte über eine Trennung die Runde gemacht hatten, zeigten sich Harry und seine Liebste am vergangenen Wochenende bei zwei Veranstaltungen gemeinsam. Fotos davon zierten die Titelblätter, die Voraussage diesmal lautet: Cressida soll im Sommer auf den schottischen Landsitz der Queen nach Balmoral eingeladen werden. Schon Kate war mit ihren Eltern wenige Monate vor der Verlobung dort zu Gast gewesen.

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Zwar haben Kate und Cressida auf den ersten Blick nicht viel gemeinsam. Während Kate stets adrett gekleidet und perfekt frisiert daherkommt, und ein Studium in Kunstgeschichte absolviert hat, ist Cressy für ihren rockigen Stil und ihre unkomplizierte blonde Mähne bekannt. Sie hat eine Ausbildung als Tänzerin, soll aber derzeit in London im Marketing arbeiten. Während Kate solide bürgerliche Wurzeln hat, ist Cressida die Tochter einer Adligen mit wilder Vergangenheit und vier Ex-Ehemännern.

Doch in den Beziehungen der beiden könnte es eine Parallele geben: Harry dürfte seinem Bruder William nacheifern und sich und Cressida eine ganze Menge Zeit lassen, bevor eine Hochzeit Thema wird. Nach den desaströsen Erfahrungen seines eigenen Vaters Prinz Charles, der sich mit Harrys und Williams Mutter Diana jahrelang in einen öffentlichen Rosenkrieg verstrickt hatte, sowie den hohen Scheidungsraten unter seinen Onkeln und Tanten, kann man vermuten, dass Harry genau prüft, bevor er sich bindet. Und einer möglichen Partnerin Zeit lässt, sich das Ganze ebenfalls gut zu überlegen.

Ein Mann für kurze Episoden scheint Harry nämlich trotz seines Rufs als Mädchenschwarm und lockerer «Bad Boy» des Königshauses nicht zu sein. Mit seiner Ex-Freundin Chelsy Davy war er rund sechs Jahre liiert. Zwar gab es vor Cressy Berichte über einen Flirt mit einem Unterwäsche-Model, große Eskapaden im Liebesleben des Vierten der britischen Thronfolge kamen aber bislang nicht ans Licht.

Angebliche “Freunde” berichten fragwürdigen Blättern wie dem ‘Daily Star’ und dem ‘Daily Express’, Harry wünsche sich nichts mehr als eine Familie und wolle bald Kinder. Doch bei all diesen Berichten dürfte gelten, was ein Sprecher von Prinz William bereits vor dessen Hochzeit mit Kate gesagt hatte: “Wer etwas weiß, der sagt nichts – und wenn jemand etwas sagt, ist es das beste Zeichen, dass er garantiert nichts weiß.” (Britta Gürke, dpa)

Fotos: Gerry Penny, WENN.com