Dienstag, 25. März 2014, 18:50 Uhr

Das hier sind "Swim Deep": Frischer Indie-Pop aus Großbritannien

Nach einer gemeinsamen Tour mit den Indie-Helden Spector begab sich Swim Deep nach Brüssel, um in den dortigen ICP Studios das Debütalbum ‘Where The Heaven Are We’ unter der Regie von Charlie Hugall (Florence and The Machine, Kaiser Chiefs, Lucy Rose u.a.) aufzunehmen. Der hatte bereits die zweite Swim Deep-Single „Honey“ produziert.

Weitere Aufnahmen fanden in einigen weiteren Londoner Locations statt.

“Die gemeinsame Zeit im Studio hat uns wirklich zusammengeschweißt“, erklärt Sänger und Bandleader Austin Williams. “Wir haben uns sehr auf die Aufnahmen gefreut. Es ist unser erstes Album, und das kann man schließlich nur einmal machen.“

Stilistisch entfernt sich die Band auf ‘Where The Heaven Are We’ von dem roughen, punkigen Sound ihrer frühen Demos wie ‘Santa Maria’ und ‘Isla Vista’ und begibt sich in eher Pop-orientierte Gefilde – ihre musikalische Edginess bleibt allerdings nach wie vor intakt.

„Wir wollten einfach nur gute Songs schreiben. ‘Honey’ war schon ein gutes Beispiel, wie es klingen sollte. Hell und sonnig, optimistisch, funky und einfach nur richtig cool.“ Und das ist es ohne Zweifel.

Vom exquisiten ‘Intro’ über die Hookline-starken Singles ‘King City’ und ‘Honey’ bis hin zur üppigen Brillanz von ‘The Sea’ (das den Wendepunkt zwischen den frühen Songs und jenen, die im vergangenen Jahr auf Tour entstanden, markiert) machen die elf Songs des Albums die großen und berechtigten Ambitionen der Band deutlich.

„Ich möchte einen großen Einfluss auf die Popmusik haben“, sagt Austin. „Wir wollen nicht die größte Band überhaupt werden – das kann natürlich kommen, wenn man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist – aber ich möchte, dass Swim Deep die einflussreichste Band sind. Ich möchte in einer Band sein, mit der man jammen möchte. Eine Band, zu der man aufschaut.“

Im April kommen die Herrschaften für ein paar Termine nach Deutschland:

04.04 Frankfurt Batschkapp
05.04 München Muffathalle
06.04 Berlin Astra Kulturhaus
07.04 Hamburg Große Freiheit

Fotos: SonyMusic