Freitag, 28. März 2014, 18:55 Uhr

Ex-Supermodel Alek Wek über ihre Weltkarriere: "Gott, die sieht so bizarr aus"

Alek Wek ist das erfolgreichste schwarze Model der 1990er Jahre und übt noch heute eine Faszination auf Designer und Mode-Interessierte aus.

Mit 19 wurde die im Sudan geborene Schönheit von einem Model-Scout in London entdeckt und ging nach New York. Wek hielt sich kaum eine Woche im Big Apple auf, als Designer Ralph Lauren sie für seine Show buchte.

Das Supermodel durfte die Modenschau eröffnen, eine Ehre, die sonst nur bereits sehr bekannten Models gebührt. Ab diesem Zeitpunkt war die Afrikanerin kein Neuling mehr: sie wurde von Calvin Klein, Isaac Mizrahi, Todd Oldham, Thierry Mugler und Anna Sui gebucht. Größter Triumph in den späten 1990er Jahren dürfte Weks ‘Elle’-Cover gewesen sein, das sie als erstes afrikanisches Model zierte.

Im Interview mit dem britischen ‘Guardian’ erzählt die 36-Jährige über ihre Anfangszeit in der Modewelt: “Als ich anfing, hörte ich andere Leute sagen ‘Gott, die sieht so bizarr aus’, nur weil ich nicht wie das Mädchen von nebenan ausgesehen habe.” Alek Wek wurde zu einem der bekanntesten schwarzen Topmodels und kann sich heute ihre Job-Angebote aussuchen. Neben einem Design-Studium, arbeitet sie an einer Handtaschen-Kollektion und schreibt. Das Model lebt den Traum vieler junger Mädchen, doch das weiß sie auch zu schätzen. “

An dem Tag, an dem du etwas nicht mehr genießen kannst, sollte es der Tag sein, an dem du damit aufhörst, wenn du es dir erlauben kannst. Ich kann auch nicht mehr jeden Tag zehn Fashionshows laufen. Aber wir sind ständig auf Reisen und sehen Orte, von denen manche Menschen nur träumen können”, erklärt Wek.