Samstag, 29. März 2014, 21:15 Uhr

Hollywoods angesagteste Jungstars (4): Aaron Taylor-Johnson

Der britische Star Aaron-Taylor-Johnson ist ab 15. Mai in der Neuverfilmung von “Godzilla” zu sehen.

Berühmt wurde der 23-jährige als Titelheld in Sam Taylor-Woods „Nowhere Boy“ (Nowhere Boy) – er spielte den späteren Beatle John Lennon in den turbulenten Jugendjahren des Musikers. Diese mitreißende Leistung brachte ihm Nominierungen für den Preis der Londoner Filmkritiker in der Kategorie Britischer Nachwuchsdarsteller, für den British Independent Film Award (BIFA) in der Darstellerkategorie und für den Empire Award in der Nachwuchskategorie ein – letzteren Preis gewann er.

Das Branchenblatt ‘Screen International’ kürte ihn schon 2010 zu einem der „Stars von morgen“. Schließlich verlobte er sich im Alter von 19 Jahren mit der damals 42-jährigen Regisseurin (siehe Video unten). Das Paar heiratete 2012, beide haben zwei Töchter im Alter von drei und zwei Jahren. Derzeit dreht Aarons Gattin ‘Fifty Shades of Grey’.

Nach dem Triumph des Films übernahm Taylor-Johnson die Hauptrolle in dem Hit „Kick-Ass“ (Kick-Ass), Matthew Vaughns Verfilmung des Comics von Mark Millar. Seine Partner waren Nicolas Cage, Chloë Grace Moretz und Christopher Mintz-Plasse. Für diese Rolle erhielt er eine „Empire Award“-Nominierung als Bester Darsteller. Mit demselben Ensemble und Regisseur drehte er auch die Fortsetzung „Kick-Ass 2“ (Kick-Ass 2), die im Sommer 2013 in die Kinos kam, aber nicht an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen konnte.

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Der Brite spielte bereits mit sechs Jahren seine erste Profi-Rolle. Zuletzt war er als einer von zwei jungen Gaunern zu sehen, die sich in Oliver Stones „Savages“ (Savages) mit dem mexikanischen Drogenkartell anlegen.

Weitere Hauptrollen übernahmen Taylor Kitsch, Blake Lively, Benicio Del Toro und Salma Hayek. Dann wagte er sich an die Rolle des Grafen Vronsky in Joe Wrights opulenter, für den Oscar nominierter Verfilmung von Leo Tolstois „Anna Karenina“ (Anna Karenina) mit Keira Knightley, Jude Law, Matthew Macfayden, Olivia Williams und Emily Watson in weiteren Rollen.

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Weitere Filmauftritte waren die hier: als jüngere Version des von Edward Norton gespielten Zauberkünstlers in Neil Burgers „The Illusionist“ (The Illusionist – Nichts ist wie es scheint), eine Hauptrolle neben Glenn Close und Mia Wasikowska in Rodrigo Garcias Oscar-Kandidaten „Albert Nobbs“ (Albert Nobbs).

Neben Carey Mulligan in Shana Festes „The Greatest“ (Zeit der Trauer), als junger Charlie Chaplin in David Dobkins „Shanghai Knights“ (Shanghai Knights) mit Jackie Chan und Owen Wilson sowie Hauptrollen in Gurinder Chadhas „Angus, Thongs and Perfect Snogging“ (Frontalknutschen).

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Es folgten Rollen in Richard Claus’ „The Thief Lord“ (Herr der Diebe) mit Caroline Goodall und Jasper Harris sowie Matthew Thompsons „Dummy“. Im Anschluss an „Godzilla“ übernahm Taylor-Johnson die Rolle des Superhelden Quicksilver in Joss Whedons mit Spannung erwarteter Fortsetzung „Avengers: Age of Ultron“ (Marvel’s The Avengers 2).

Erst vorgestern wurde Aaron übrigens in Italien bei Dreharbeiten am Set der ‘Avengers’-Fortsetzung mit Aaron-Taylor-Johnson und grauem Haupthaar gesichtet (siehe Foto oben).

Zu Taylor-Johnsons TV-Auftritten zählen etliche beliebte britische Serien wie „Feather Boy“, „Family Business“, „Nearly Famous“ und „Talk to Me“. Er wuchs in High Wycombe auf, wo er die renommierte Jackie Palmer Stage School besuchte. Auf der Bühne spielte er zum Beispiel 1999 den Macduff neben Rufus Sewell als Titelheld in Shakespeares „Macbeth“ (Macbeth) im Londons West End, und 2000 war er am National Theatre in Arthur Millers Stück „All My Sons“ (Alle meine Söhne) zu sehen.