Dienstag, 01. April 2014, 17:19 Uhr

Valentino wollte nicht hysterisch dargestellt werden

Valentino Garavani konnte den biografischen Film ‘Valentino: The Last Emperor’, der 2008 unter der Regie von Matt Tyrnaue entstand, zuerst nicht leiden.

Mittlerweile hat der berühmte Modemacher seine Meinung aber geändert. Auf dem ‘Vogue Festival’ erklärt er: ”Als er [der Film] mir zum ersten Mal gezeigt wurde, mochte ich ihn nicht, aber es war zu spät. Ich bin immer sehr zurückhaltend und ich mochte es nicht, dass sie mich als hysterisch und schreiend dargestellt haben. Er feierte bei den ‘Internationalen Filmfestspielen von Venedig’ Premiere und danach bekam ich 10 Minuten lang Applaus… da habe ich meine Meinung ein bisschen geändert.”

Schon in den 1950ern machte sich der 81-jährige Italiener in der Modewelt einen Namen. Doch den typischen Stil dieser Zeit mag er nicht besonders.

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Valentino beschreibt die Stücke dieser Epoche als ”zu puppenhaft, extrem kurz mit Ballon-Kleidern”. Die 80er hielt er für zu ”vulgär”. Seiner Meinung nach muss ”ein Kleid leben, es darf nicht hölzern sein”. In seinen frühen Jahren reiste der Designer nach Spanien und ließ sich dort von der Oper inspirieren und fand zu seinem Markenzeichen. Er erinnert sich: ”Da waren so viele in rot gekleidete Frauen und ich entschied mich, dass das meine Glücksfarbe sein würde. Meines ist ein spezielles Rot mit Orange drinnen.” Der Gründer des Unternehmens ‘Valentino SpA’ fügt hinzu: ”Ich bin sehr stolz, aber nicht nur wegen der Klamotten, die ich gestaltet habe. Ich habe viel Arbeit mit Freude und mit meinem ganzen Herzen gemacht. Ich habe mein Bestes gegeben und versucht, alle glücklich zu machen.” (Bang)

Fotz: WENN.com