Mittwoch, 02. April 2014, 11:45 Uhr

Umfrage: Zukunft von "Wetten, dass..?" spaltet Nation - Geht Lanz jetzt doch?

Die Deutschen sind sich offenbar doch noch uneins über die Zukunft der ZDF-Show ‘Wetten, dass..?’.

In einer Umfrage für das Hamburger Magazin ‘stern’ sprachen sich 41 Prozent für eine Fortführung der Sendung aus.

Nur wenig mehr (42 Prozent) plädierten für eine Einstellung der Show, die 1981 mit ihrem Erfinder Frank Elstner als Moderator erstmals ausgestrahlt wurde. Für eine Fortsetzung der Show sind erstaunlich viele Zuschauer zwischen 14 und 29 Jahren: 63 Prozent von ihnen wollen, dass die Show weiter existiert. Bei den über 45-Jährigen wolten dies allerdingsnur 31 Prozent*.

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Dass die Sendung mit zuletzt nur noch 5,8 Millionen Zuschauern im Rekord-Quotentief hängt, lastet eine Minderheit (28 Prozent) ausschließlich Markus Lanz an, der die Moderation im Oktober 2012 als Nachfolger von Thomas Gottschalk übernahm. Unter den 14- bis 29-Jährigen geben allerdings 37 Prozent Lanz die Schuld am Imageverlust der Sendung. 51 Prozent aller Befragten glauben, dass der Rückgang der Zuschauerzahlen “andere Gründe” habe.

Inzwischen gibt es Gerüchte um einen Ausstieg von Lanz. Einem Bericht der Münchener Illustruerten ‘Bunte’ zufolge wolle der Moderator den Vertrag mit dem ZDF nicht verlängern. Das Blatt zitiert einen angeblichen Insider: “Er hat sich ja nie um diesen Job gerissen. Aber was da abgelaufen ist, hat seine schlimmsten Befürchtungen bestätigt.“

Möglich sei sogar, dass Lanz nur noch zwei Sendungen moderiere. Der Moderator hatte einen Vertrag über drei Staffeln.

Am Samstag, 5. April 2014, läuft die 212. Ausgabe live aus der Baden-Arena in Offenburg. Das Line-Up reißt einen nicht vom Hocker: Cameron Diaz, Annette Frier, Veronica Ferres, Hape Kerkeling, Guido Maria Kretschmer und Anastacia.

*)Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte am 26. und 27. März 2014 im Auftrag des Magazins stern 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.