Montag, 07. April 2014, 23:36 Uhr

Peaches Geldof: Polizei schließt Fremdeinwirkung aus - Ehemann spricht

Neuer Schicksalsschlag für Altrocker Bob Geldof: Seine Tochter Peaches starb – wie berichtet – mit nur 25 Jahren. Ihr Vater ist zutiefst bestürzt. Sie hinterlässt ihren Ehemann und zwei kleine Söhne. Die Todesursache ist weiter unklar.

Ihre Leiche wurde nach Polizeiangaben in ihrer Wohnung im englischen Kent gefunden. Laut Behörden hatte eine Frau bei der Polizei gegen 13.35 Uhr angerufen und gesagt sie könne Peaches nicht erreichen, daraufhin hätten die Beamten einen Krankenwagen geschickt. Die Rettungskräfte fanden dann Peaches’ Leichnam.

Peaches hinterlässt zwei kleine Söhne im Alter von knapp einem und knapp zwei Jahren. Peaches’ Mutter starb im Jahr 2000 an einer Überdosis Heroin – da war ihre Tochter elf Jahre alt.

Peaches Ehemann Thomas Cohen zeigte sich vom Tod seiner Frau erschüttert. “Meine geliebte Ehefrau Peaches ist bewundert worden von mir und ihren zwei Söhnen Astala und Phaedra, und ich werde sie großziehen mit ihrer Mutter täglich in ihren Herzen”, heißt es in einem Statement.

Peaches war vor allem durch ihre vielen öffentlichen Auftritte, unter anderem als Model und Moderatorin, bekanntgeworden. Bereits 2005 hatte sie ihre eigene Reality-TV-Show ‘Teenage Minds’ produziert – siehe Video unten.

Bob Geldof hat mit Pixie (23) und Fifi Trixibelle (30) zwei weitere leibliche Töchter. Das Sorgerecht für die Tochter von Paula Yates und derem zweiten Mann Michael Hutchence, Tiger Lily (17), nahm er später an.

Peaches Geldof hatte immer wieder Aufsehen erregt, nicht zuletzt auch mit ihrer nur sechs Monate dauernden Ehe mit dem Musiker Max Drummey. Erst vor wenigen Monaten hatte sie über Soziale Netzwerke erklärt, in ihrem Haus in Kent würde ein böser Geist sein Unwesen treiben.

In einem Interview mit dem Magazin ‘Elle’ im Jahr 2012 gab Peaches zu, dass sie immer noch mit dem Verlust ihrer Mutter zu kämpfen habe: “Ich kann mich gut an den Tag erinnern, an dem meine Mutter starb und es ist immer noch schwer, darüber zu reden. Ich habe es bisher immer verdrängt. Ich bin einem Tag nach dem Tod meiner Mutter schon wieder zur Schule gegangen, weil mein Vater die Einstellung hatte: ‘Ruhig bleiben und weiter machen’. Also bin ich zur Schule und habe so getan, als sei nichts passiert. Aber es war etwas passiert. Ich trauerte nicht. Ich habe auf ihrer Beerdigung nicht geweint. Ich konnte keine Gefühle ausdrücken, weil ich wie taub war. Erst im Alter von 16 Jahren habe ich angefangen, um meine verstorbene Mutter zu trauern.”

Nach dem Tod von Peaches bekundeten zahlreiche Wegbegleiter über Twitter ihr Beileid. (dpa/KT)

Fotos: WENN.com