Dienstag, 08. April 2014, 21:50 Uhr

Daniela Katzenberger hat Tag und Nacht für ihre erste Filmrolle gebüffelt

Daniela Katzenberger feiert am Donnerstag um 20.15 Uhr im Ersten – wie berichtet – ihr Schauspiel-Debüt.

Die Kult-Blondine stand zwar schon oft für den Sender VOX vor der Kamera, jedoch als Reality-Star und nicht als Schauspielerin. Nun wird die 27-Jährige kommenden Donnerstag in dem ARD-Krimi ‘Frauchen und die Deiwelsmilch’ zu sehen sein. Gegenüber ‘T-Online’ bestätigte der SWR über Redakteur Ulrich Herrmann: “Wir planen tatsächlich eine zweite Folge [von ‘Frauchen und die Deiwelsmilch’], und wir sind dabei, über einen neuen Stoff nachzudenken.”

klatsch-tratsch.de hat mit Daniela Katzenberger geplaudert.

Wie kamen sie an die Rolle?
Ich wurde angefragt, habe zugesagt und schon gingen die Dreharbeiten los!

Plötzlich sind Sie ja nicht mehr die Ich-Darstellerin Katzenberger, sondern die Sparkassen-Angestellte Miri Marxer. Erklären Sie uns doch mal den Unterschied?
Ich würde sagen, Miri ist eine abgeschwächte Version von Daniela Katzenberger. Ein bisschen Tussi auf jeden Fall, aber mit einem krassen Sinn für Zahlen (den ich nicht habe). Sie mag sehr gerne Tiere, wie ich auch und die Farbe pink.

Denken sie nicht, dass die Zuschauer trotzdem immer die Daniela Katzenberger sehen? Wie haben sie gegen dieses Vorurteil „angespielt“?
Im Film spielen wir natürlich mit den Ähnlichkeiten zw. Miri und mir selbst. Das ist ja so beabsichtigt. Die Rolle war an mich angelehnt, deshalb dürfen die Zuschauer ruhig Parallelen erkennen.

Hatten Sie Schauspielunterricht?
Ich hatte einen wunderbaren Coach an meiner Seite. Vor den Dreharbeiten habe ich mit ihr das ganze Drehbuch abgearbeitet und beim Dreh haben wir abends immer noch für den nächsten Tag gebüffelt.

Im Gegensatz zu ihrer bisherigen Fernsehtätigkeit mussten sie ja nun auf ein bestimmtes Timing reagieren. Wie war das?
Es war schon was anderes. Bei meiner Doku rede ich wie mir der Schnabel gewachsen ist und die Kamera begleitet mich einfach. Hier musste ich auf einmal Text auswendig lernen und Szenen mehrmals spielen. Schon eine enorme Umstellung.

Im Film haben Sie ja weitaus weniger Make Up, als man von ihnen gewöhnt ist. Und nun haben sie gerade in einem Interview gesagt „wie gut der natürliche Look“ aussah. Bleiben Sie dabei?
Ich renne öfter mit wenig bzw. keinem Make up rum als die meisten glauben. Es war für mich anfangs aber auch sehr ungewohnt, nach zwei Stunden aus der Maske raus zu gehen und ungeschminkt auszusehen. Ach ich denke fürs erste war es genug, ich kann mich doch so schwer von meinem Lipgloss trennen…

Ihnen flog ja schon erste Kritik in den Sozialen Medien entgegen, obwohl diese Namenlosen den Film noch gar nicht gesehen haben. Woran liegt das?
Mir macht das nichts aus, ich bin es ja gewöhnt zu polarisieren. Ich kann die Kritiker sogar ein bisschen verstehen, ich habe keine teure Schauspielschule besucht und musste nicht viel machen um die Rolle zu bekommen. Ich finde Kritik grundsätzlich gut, wenn sie ehrlich gemeint ist, denn nur so kann man sich verbessern.

Wird Daniela Katzenberger jetzt Schauspielerin? Stehen neue Rollen ins Haus?
Das wage ich noch nicht zu träumen. Ich bin da sehr realistisch, wenn es weitergeht freue ich mich, wenn nicht, ist es eine Erfahrung die mir keiner nehmen kann und auf die ich sehr stolz bin.

Sie wollen sich ihren ersten Film am 10. April gemeinsam mit ihrem neuen Freund Lucas Cordalis ansehen. Wo denn?
Zuhause auf der Couch.

Was meinen Sie, woran es lag, dass Ihnen so ein Shitstorm entgegenstürmte, als sie diese Liebe öffentlich machten?
Na ja, sicherlich gab es auch einige negative Kommentare, aber eigentlich war es die Presse, die das gleich als Shitstorm bezeichnet hat. Dass eine gewisse Skepsis da war, verstehe ich, schließlich habe ich meine Exfreunde bisher nie so in der Öffentlichkeit präsentiert. Hier war es mir aber egal, ich wollte mein Glück mit meinen Fans teilen.

Was ist am Mensch Katzenberger heute anders als noch vor 5 Jahren – zu Beginn ihrer TV-Karriere?
Ich glaube ich bin auf jeden Fall ein Stück erwachsener geworden – ich hoffe es zumindest (lacht). Ich lasse nicht mehr so viele Dinge an mich ran und genieße meine Freizeit viel bewusster als früher.

Könnten Sie sich vorstellen, bei ‚Let’s Dance’ übers Parkett zu wirbeln?
Oh je, ich habe wirklich großen Respekt vor den Teilnehmern, das harte Training und der daraus folgende Muskelkater vor allem. Ich habe einen so vollen Terminkalender, das wu?rde zeitlich leider nicht hinhauen. Ich bin ja froh wenn ich es schaffe, ab und zu joggen zu gehen.

Fotos: SWR/Andrea Enderlein