Donnerstag, 10. April 2014, 19:40 Uhr

Peaches Geldof: Leichnam wurde der Familie übergeben

Der Leichnam des am Montag verstorbenen britischen Models Peaches Geldof († 25) wurde heute an ihre Familie übergeben.

Gestern wurde eine Autopsie durchgeführt, die jedoch keine endgültigen Ergebnisse lieferte. Ein Sprecher der Gerichtsmedizin bestätigte die Freigabe: “Wir können bestätigen, dass der Leichnam an die Familie übergegeben worden ist, um für die Beerdigung vorbereitet zu werden.“

Der plötzliche Tod der Britin schockte die Öffentlichkeit und hinterließ unzählige Fragen. Die junge Peaches, Tochter von Rockmusiker Bob Geldof, wurde am Montag tot in ihrem Haus in Kent gefunden. Bisher gibt es auch nach der gestern erfolgten Obduktion keinerlei Hinweise für die Todesursache. Die Ergebnisse werden in wohl erst nach weiteren toxikologischen Tests in ein paar Wochen feststehen. Hoffentlich erfährt dann endlich die Familie, wieso die junge Peaches so früh von ihnen gegangen ist.

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Peaches Geldof war seit kurzem auch als Kolumnistin für das Magazin ‘Mother & Baby’ verpflichtet worden. Die Illustrierte veröffentlichte jetzt den ersten und somit auch letzten Beitrag von Geldof. Darin schrieb sie unter der Überschrift “Das Muttersein ist das Beste an meinem Leben” über ihren perfekten Alltag: “Zwei wunderschöne Babys, die mich mehr als alles andere lieben. Es war und ist Glückseligkeit”.

An anderer Stelle hieß es: “Mit meinen lebenshungrigen Freunden von Los Angeles bis London war ich in einem Nebel der Jugend verschollen, hatte keinerlei Verantwortungen. Nichts ausser Arbeit hat mich davon abgehalten, immerzu Spass zu haben. Aber es wurde langweilig. Ich wollte einen Anker”. Doch niemand schien sich für ihre Kinder zu interessieren, geschweige denn, sich nach deren Befinden zu erkunden: “Allerdings begleitete dieses neue Erdenmutter-Ich eine unerwartete Folge: Plötzlich stand ich ohne Freunde da. Meine fünf besten Freunde waren verständnisvoll und herzig, obgleich sie weniger anwesend waren in meinem Leben. Aber viele andere entpuppten sich nur als Schönwetter-Freunde. Als ich nicht mehr weg konnte wegen den kleinen Bälgern, wollten sie nichts mehr von mir wissen.”

Weiter hieß es: “Plötzlich taten mir meine Freunde leid, die mich so schlecht behandelt hatten. Ich war die, die alles hatte. Mit einem neuen Freundeskreis von Mama-Kumpels bin ich heute so glücklich wie nie zuvor”.

Foto: WENN.com