Samstag, 19. April 2014, 19:49 Uhr

Nicky Minaj über ihre erste Rolle in "Die Schadenfreundinnen"

Ein unerwarteter Besetzungscoup für die neue Romantische Komödie ‘Die Schadenfreundinnen’ war Nicki Minaj, die als Sekretärin Lydia zu sehen ist.

Minaj brachte etwas in den Part mit ein, womit Produzentin Julie Yorn nicht gerechnet hatte. „Wir hatten alle geglaubt, dass Nicki ihrer überlebensgroßen Persönlichkeit entsprechend auftreten würde. Aber diesbezüglich überraschte sie uns vollkommen. Sie trat überaus bescheiden und ohne Attitüden auf. Sie verzehrte sich förmlich danach, zu Füßen ihrer Kolleginnen zu sitzen und von ihnen zu lernen.”

„Wir suchten für den Part der Lydia natürlich jemanden, der keck und selbstbewusst war”, erklärte die Produzentin. „Und so warf es mich förmlich um, mit welcher Liebenswürdigkeit Nicki auftrat. Das war im Skript so nicht vorgesehen und veränderte die Tonalität des Parts. Lydia wurde zur wichtigen Bezugsperson für Carly (Cameron Diaz). Diese Chemie war für das Filmteam nämlich ganz unerwartet.

Cameron und Nicki verbündeten sich vom ersten Tag an – das änderte die Dynamik im Film. Das Ergebnis war anders als vorgesehen.”
Minaj überraschte auch Regisseur Nick Cassavetes positiv: „Lydia konfrontiert Carly mit Wahrheiten, die manchmal absonderlich klingen – etwa dass es manchmal richtig ist, etwas Falsches zu tun.”

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Glaubt man Minaj, ist ihre Rolle als Lydia überaus eigensinnig.

„Sie hat ihren ganz eigenen Blick auf das Leben und Beziehungen. Man kann sie von ihrer Meinung nicht abbringen. Sie entwickelt mit Carly eine echte Freundschaft und will, dass ihre Chefin zur Ruhe kommt und den richtigen Mann trifft. Also mischt sie sich auch ein wenig ein, um Mark abzuschießen, damit sich Carly in einen wirklich guten Kerl verlieben kann.”

„Lydia ist eine wichtige Person in Carlys Leben“, weiß Minaj außerdem, „Lydia ist jemand, der einem nicht nach dem Mund redet. Ich mag es nicht, wenn meine besten Freundinnen wegen eines Mannes traurig sind. Ich glaube, alle Frauen brauchen Freundinnen, bei denen sie richtig heulen und jammern können, die ihnen aber auch sagen, wann es genug ist. So nach dem Motto: ‚So, jetzt aber Schluss! Krieg’ dich wieder ein. Genug Trübsal geblasen. Wir brauchen hier im Büro niemanden, der dauernd herumheult.’”

Foto: FOX