Sonntag, 20. April 2014, 12:18 Uhr

"Wenn es schlecht läuft, spielt Til Schweiger die Hauptrolle"

Klatsch-Reporter Thomas Kielhorn (40) hat in dieser Woche seinen ersten Roman „Der UDW-Mann“ (Damokles) veröffentlicht. In dieser Beziehungskomödie geht es ordentlich zur Sache…klatsch-tratsch.de sprach mit dem Kollegen.

Als Erstes: Wie viele Leute fragen Dich, wofür UDW steht?
Absolut jeder. Dabei ist es ganz einfach: Es steht für „unter der Woche“. Im Mittelpunkt geht es um einen Mann, der Affären mit vergebenen Frauen hat. Die trifft er aber nur montags bis freitags. Ich hätte das Buch auch „Ein Mann für gewisse Tage“ nennen können, aber das klingt nach einem dieser schrecklichen Filme, die SAT.1 immer dienstagabends zeigt. (grinst)

Du arbeitest als Klatsch-Reporter. Warum kommt eigentlich kein einziger Promi in Deinem Roman vor?
Das Buch habe ich ja gerade zum Ausgleich zu meinem Job geschrieben. Meist nachts im Zug auf der Fahrt nach Hause. Für die Handlung war kein Prominenter wichtig. Außerdem gibt es einen einzigen Promi, der erwähnt wird: Matthias Schweighöfer. Der wollte unbedingt als Erstes ein Buch von mir haben. Da habe ich ihn kurzerhand in die Handlung mit eingebaut. Man kann sich subtiler einschleimen. (lacht)

Würde sich denn theoretisch auch eine Verfilmung des Romans anbieten?
Warum nicht? Und wenn man die ganzen Sexszenen weglässt, könnten auch Unter-18-Jährige den Film sehen… (grinst)

Und Matthias Schweighöfer soll die Hauptrolle spielen?
Wenn es gut läuft. Und wenn es schlecht läuft, spielt Til Schweiger die Hauptrolle. Seit dem letzten „Tatort“ zeigt er ja gerne mal seinen nackten Hintern. (lacht) Oder ich biete den Stoff doch SAT.1 an. Die haben ja ordentlich Bedarf…

In welcher Kategorie würdest Du das Buch denn einordnen?
Am ehesten noch unter Pop(-p)-Literatur mit Doppel-P. Neben den vielen Liebesszenen gibt es nämlich sehr viele Anspielungen auf Musiksongs. Aber vor allem soll es die Leute unterhalten. Es hat auch ganz kurze Kapitel und eignet sich daher hervorragend als Bett-Lektüre.

Apropos Kapitel, die haben Titel wie „Die Königin des Blowjobs“ oder „Sushi, Sex und Shoppen“. Und im Internet war zu lesen, dass Dein Buch die deutsche Antwort auf „Shades of Grey“ sei…
Das ist natürlich ein sehr großspuriger Vergleich. Der wesentliche Unterschied ist, dass es bei mir deutlich mehr Handlung gibt als bei allen drei „Shades of Grey“-Teilen zusammen, aber dafür wird auch viel weniger gevögelt. (lacht)