Mittwoch, 23. April 2014, 11:24 Uhr

Quentin Tarantino scheitert vorerst mit Drehbuch-Klage

Star-Regisseur Quentin Tarantino (51) ist mit einer Klage gegen eine Medienfirma wegen eines durchgesickerten Drehbuchs vorerst gescheitert, wie mehrere Medien berichteten.

Der US-Filmemacher habe keine direkte Urheberrechtsverletzung nachweisen können, sagte der zuständige Richter den Berichten zufolge am Dienstag (Ortszeit) in Kalifornien. Tarantino habe nun bis zum 1. Mai Zeit, seine Klage zu überarbeiten.

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Auf einem Blog der US-Firma ‘Gawker’ hatten sich Internetsurfer über einen Link Zugang zum Skript des geplanten Western ‘The Hateful Eight’ verschaffen können. Man habe das geheime Drehbuch damit lediglich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht, argumentiert das Unternehmen.

Der Oscar-Preisträger (‘Pulp Fiction’, ‘Django Unchained’) will Gawker Medienberichten zufolge auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagen.

In der Anklageschrift stand: “‘Gawker Media‘ hat ein Geschäft aus räuberischen Journalismus gemacht, die Privatsphäre von Menschen zu verletzen, um daraus dann Profit zu schlagen… Dieses Mal sind sie damit zu weit gegangen. Anstatt nur einen Artikel darüber zu schreiben, dass Partiffs Drehbuch unerlaubt in Hollywood im Umlauf ist, übertrat ‘Gawker Media‘ die journalistische Richtlinie, indem man dafür Werbung machte, das Drehbuch illegal dort lesen zu können.” (dpa/Bang)

Foto: WENN.com