Freitag, 25. April 2014, 17:35 Uhr

Thierry Mugler stellt neue Alien-Riesenshow in Berlin auf die Beine

Manfred Thierry Mugler, weltweit bekannt durch das Mode- und Parfumlabel ‚Thierry Mugler‘, und Roland Welke, einer der erfolgreichsten europäischen Showmacher, verantworten gemeinsam Buch und Regie für die neue Show im Berliner Friedrichstadt-Palast.

Wie alle großen Publikumserfolge seit 2008 wird auch Alien-Show ‘The Wyld’  von Theater-Direktor Berndt Schmidt produziert.

Vor seiner Zeit als stilbildender und kontroverser Haute Couture-Designer war der schillernde Mugler selbst Balletttänzer. Er schuf weltbekannte Parfums wie ‚Angel‘ und ‚Alien‘, war einer der Macher von ‚Zumanity‘, einer Cirque du Soleil-Revue, die seit über zehn Jahren in Las Vegas läuft, und künstlerischer Berater von Beyoncé bei ihrer ‚I am… World Tour‘. Auch mit Lady Gaga sorgte er in Paris mit einer Show für Aufregung.

Zuletzt brachte er mit seinen ‚Mugler Follies‘ modernes Cabaret nach Paris.

Mugler über seine neue Arbeit am weltgrößten Show-Theater: „Berlin ist für mich eines der wichtigsten Zentren freier Kreativität. Ich schätze diese geistige Offenheit in der Stadt sehr. ‘The Wyld’ steht für all die Schwingungen der Stadt: Energie, Modernität, Zeitlosigkeit und Kultur. Das ist es, was ich mit dieser Show vermitteln will, die größer ist als das Leben. Der Palast ist der einzige Ort, an dem man etwas so Großes wagen kann. Die größte Theaterbühne der Welt für eine Show nicht von dieser Welt.“

Unterstützung erhielt er von dem italienischen Modedesigner und Illustrator Stefano Canulli, der bereits 2003 mit Mugler die Kostüme für die Cirque du Soleil Show ‚Zumanity‘ entwarf.

„Die konsequente Modernisierung und der Erfolg öffnen neue Türen. Die Großen der Haute Couture und der internationalen Tanzwelt haben uns mittlerweile auf dem Radar. Sie erkennen die unglaublichen Möglichkeiten des Hauses. Mit faszinierenden Namen wie Mugler, Friedman, Galili stoßen wir in eine nächste Showdimension“, beschreibt Intendant Dr. Berndt Schmidt den Wandel in der Wahrnehmung des europäischen Show-Palastes. Für die neue Mega-Show schnürte er aus hauseigenen und Sponsorenmitteln das größte Produktionsbudget in der 95-jährigen Geschichte des Hauses – 1919 als ‚Großes Schauspielhaus‘ unter Max Reinhardt gegründet, im April 1984, vor 30 Jahren, Neueröffnung im neuen Haus an der Friedrichstraße 107.

Erstmals wurde die Budgetschwelle von 10 Millionen Euro überschritten, was ‘The Wyld’ zur teuersten Showproduktion außerhalb von Las Vegas macht.

Für das futuristische Bühnenbild verpflichtete der Palast Jürgen Schmidt-André. Seine Studiodekorationen sind u.a. bei ‘Stern TV’, Günther Jauch’, ‘Spiegel TV’ und ‘5 gegen Jauch’ zu besichtigen. Der Berliner war mehrmals für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Ausstattung“ nominiert. Sein architektonisch-konzeptionelles Gespür für große Bühnenmomente zeigte er bereits bei der meist ausverkauften Wintershow ‚berlin ‘Erleuchtet’‘ und für die Echo-Gala 2007.

Der Pariser Motion Designer Marc Vidal kreiert die Videoinstallationen, die manchmal, durchaus im Wortsinn, unsere Welt auf den Kopf stellen. Zusammen mit der kreativen Lichtgestaltung des französischen Designers Alain Lonchampt entsteht aus Bühnenbild, Video und Licht ein visuell atemberaubendes Gesamtkunstwerk.

Schon jetzt arbeiten für die neue Show zehn Choreographen mit den 60 Tänzern, der – ein weiterer Superlativ in diesem an Superlativen reichen Haus – weltweit größten stehenden Showballett-Compagnie. Unter den Choreographen sind internationale Spitzenstars wie Brian
Friedman und Itzik Galili. Brian Friedman choreographiert für Popstars wie Beyoncé, Mariah Carey, Cher und Britney Spears.

Die neue Show des Palastes feiert ihre Welturaufführung am 23. Oktober.

Fotos: WENN.com, Robert Grischek/Friedrichstadt-Palast, Zeichnung: Stefano Canulli