Sonntag, 04. Mai 2014, 20:49 Uhr

Erster Auftritt für Elaiza in Kopenhagen - Vom ESC-Bühnenbild erschlagen

Jetzt wird’s langsam ernst für die deutschen Teilnehmer des Eurovision Song Contests.

Das Damen-Trio Elaiza hat heute Morgen zum ersten Mal in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen auf der Bühne des Eurovision Song Contest gestanden. “Erste Probe vorbei!”, schrieben die Mädchen anschließend auf Twitter. “Was für ein krasses Gefühl auf dieser riiiiieeesigen Bühne zu stehen. Einfach nur unglaublich…”

Nun kann man sich also schon mal einen ersten Eindruck vom Bühnenbild für die deutschen Verteter machen, das die Drei allerdings förmlich erschlägt. Bis zur zweiten Probe am Dienstag wolle man jedoch Änderungen an der Bild-Wand vornehmen, war aus deutschen Delegationskreisen zu vernehmen.

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Neben den Deutschen probten am heutigen Sonntag auch die Teilnehmer der sogenannten Big Five und des Gastgeberlandes – also aus Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Italien und Spanien für ihren Auftritt beim Finale am 10. Mai.

Yvonne, Natalie und Ela von Elaiza waren übrigens gestern in ihrem eigenen Tourbus in Kopenhagen angekommen. Sie wollten ihre Instrumente nicht in einem Flugzeug transportieren lasen.

Zur Stunde findet in Kopenhagen die gigantische Willkommensparty für alle Teilnehmer-Länder in der Copenhagen City Hall statt. Tausende von Fans waren gekommen, um die Künstler bei ihrer Ankunft zu sehen. Elaiza posteten dazu ein nettes Bildchen mit dem Kommentar: “Auf dem Weg zur Welcome-ESC- Party und natürlich dem roten Teppich! Party-Bus!!!!!!”

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Für die Austragung des Eurovision Song Contests (ESC) in Kopenhagen muss der Gastgeber tief in die Tasche greifen. Das große Musikfest im Mai kostet Danmarks Radio (DR) mehr als 25 Millionen Euro. Aber nicht nur für den Veranstalter ist der ESC ein teures Vergnügen.

Je nach Größe müssen auch die nationalen Sender einen Mitmachbeitrag zahlen. Und den kann oder will sich längst nicht mehr jeder leisten. 2014 muss der Sängerwettstreit deshalb etwa ohne Songs aus Bulgarien, Serbien und Zypern auskommen.

Unklar ist in diesem Jahr übrigens auch, was passiert, wenn die krisengeschüttelte Ukraine den ESC-Sieg davonträgt. Laut Buchmachern stehen die Chancen für Maria Yaremchuk (‘Tick-Tock’) nicht schlecht. “Die Sicherheit der Teilnehmer ist natürlich sehr wichtig”, sagt ein EBU-Sprecher.

Sollte die Ukraine gewinnen, will die Broadcasting Union aber nach dem diesjährigen Contest eine Lösung finden. (dpa/KT)

Fotos: Sander Hesterman (EBU)