Dienstag, 06. Mai 2014, 23:32 Uhr

Kein Witz: David Hasselhoff will die Freiheit im Netz retten

Vor 25 Jahren tanzte er auf der Mauer und sang von Freiheit – jetzt will David Hasselhoff die Freiheit im Internet verteidigen. “Massenhafte Überwachung ist ein bisschen beängstigend”, sagte er auf der Internetkonferenz Republica in Berlin.

“Wenn es um korrupte Regierungen oder Terroristen geht, natürlich, aber wenn es um Einzelpersonen geht, ist das absolut falsch.”

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Hasselhoff hat seine eigenen schmerzvollen Erfahrung gemacht. Vor einigen Jahren tauchte ein Video von dem Sänger im Vollrausch online auf. “Ich habe viele Tage damit verbracht zu versuchen, das Video aus dem Netz zu bekommen”, sagte er. Das Video stamme vom Computer seiner Tochter, der gehackt worden sei. Doch diese Gefahr bestehe jetzt für jeden, sie gehe von Geheimdiensten aus. “Sie können Ihre E-Mails lesen, sie können Ihre SMS lesen, sie können Ihre Fotos und Ihre Adressbücher sehen, alles.”

Die IT-Sicherheitsfirma F-Secure hatte Hasselhoff eingeladen. Sie will gemeinsam mit Hasselhoff ein Manifest für digitale Sicherheit auf den Weg bringen. Warum ausgerechnet der 80er-Jahre Star dafür der richtige Ansprechpartner ist, ließ der F-Secure-Manager Mikko Hypponen allerdings auf der Bühne offen. (dpa)

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