Freitag, 09. Mai 2014, 15:19 Uhr

Australierin Jessica Mauboy schreibt ESC-Geschichte

Die australische Sängerin / Songschreiberin hat gerade Geschichte im Eurovision Song Contest geschrieben und ist gestern Abend im zweiten Halbfinale in Kopenhagen aufgetreten.

Das ist das erste Mal, das ein Solokünstler aus einem nicht der Europäischen Union angehörenden Land zu der Veranstaltung als Gast eingeladen wurde, um auf der Eurovision-Bühne zu singen.

Bei der Präsentation des hymneartigen und positiv stimmenden Songs, den Jessica als Co-Verfasserin speziell für den Wettbewerb geschrieben hat, übernahm sie die Bühne während des zweiten Halbfinales vor einem Hintergrund von Bildern der australischen Landschaft, die auf den riesigen Bildschirmen aufleuchteten.

Jessica glänzte auf der Bühne in einem goldfarbenen, individuell gefertigten Kleid des australischen Modedesigners Toni Maticevski und begeisterte das Publikum in der Halle mit ihrem Auftritt.

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Ihr Song ist jetzt zum Kauf über iTunes erhältlich. Er spiegelt die landeseigene australische Kultur wider, spricht aber auch das Gefühl der Einheit aller Nationen an, die an dem Wettbewerb teilnehmen.

Bei ihrem Probeauftritt hat Jessica zuvor übrigens Ihre Königliche Hoheit, Kronprinzessin Mary, getroffen, die zum Veranstaltungsort gekommen war, um dem Aussie-Star viel Glück für ihren Auftritt zu wünschen.

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Jessica Mauboy hat über 2,1 Millionen Verkäufe in Australien erreicht und hat 11 x Top 20 ARIA (der australosche ‘Grammy’) und mehrfach mit Platin ausgezeichnete Singles herausgebracht. Ihr Debütalbum “Been Waiting” erzielte Doppelplatin-Verkäufe. Das darauffolgende Album “Get ‘Em Girls” war ein Top 10-ARIA-Album und verzeichnete 4 mehrfach mit Platin ausgezeichnete Singles.

Foto: Thomas Hanses (EBU)