Sonntag, 11. Mai 2014, 18:22 Uhr

Take That müssen Steuerschulden in Millionenhöhe zurückzahlen

Die Take-That -Mitglieder Gary Barlow, Howard Donald und Mark Owen müssen Steuerschulden in Millionenhöhe an das Finanzamt zurückzahlen. Angeblich seien sie von Beratern in die Irre geführt worden.

Die Einnahmen von rund 80 Millionen Euro aus Tour-Einkünften und CD-Verkäufen habe man aus Steuerspargründen am britischen Finanzamt vorbei in Fonds eingezahlt, die als Investment für die Musikindustrie getarnt gewesen seien. Mit den Fonds seien Verluste angehäuft worden, die man schließlich gegen die Einkommenssteuerlast aus den Einkünften verrechnet habe. Die Vorwürfe sind bereits mehrere Jahre alt.

Jason Orange und der später zur Band zurückgekehrte Robbie Williams haben offenbar nichts mit der Sache zu tun. Take-That-Mastermind Gary Barlow sei Haupt-Investor gewesen.

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Nun müssen die drei Herren 25 Millionen nachzahlen, berichtet die britische BBC.

Ein Experte meinte allerdings heute in der ‘Sun on Sunday’, die Musiker seien womöglich einfach nur “naiv” gewesen: “Die Leute sind naiv und hören auf ihre Berater. Sie könnten die Opfer sein, nicht die Schurken”. Es geben aber keine Zweifel, der Fall werde ihrem Image nicht schaden.

Unterdessen heißt es auch, die Musiker seien angesichts der Vorwürfe “verwirrt”. Haben sie wirklich nichts gewußt?

Foto: WENN.com