Mittwoch, 14. Mai 2014, 21:13 Uhr

Conchita Wurst zeigt sich hier ganz nackt - im Namen der Kunst

Seit dem Wochenende hat die fesche Diva Conchita Wurst wohl auch den letzten Zweifler überzeugt: Aus Ösiland kommt weitaus mehr als nur Lederhosen.

Conchita Wurst ganz nackt - im Namen der Kunst

Es war zudem nur eine Frage der Zeit bis die 25-jährige auch nackt zu besichtigen ist. Doch selbst hier überrascht die Gewinnerin des Eurovision Song Contest 2014 nicht mit unscharfen Paparazzi-Aufnahmen – sondern mit weitaus Anspruchsvollerem!

Wenn schon nackt, dann im Namen der Kunst! Dafür ließ sich die Wiener Überfliegerin und Kunstfigur, die eigentlich Thomas Neuwirth heißt, im Oktober 2013 (ja auch da hatten wir von klatsch-tratsch.de die Lady schon längst auf dem Schirm!) in dieser verführerischen Pose im Stile antiker Meister ablichten!

UPDATE Conchita Wurst: “Man muss mich akzeptieren, ich gehe nicht mehr weg”

Die Wiener Künstlergruppe ‘TEAM[:]niel’ inszenierte im Casoria Contemporary Art Museum (CAM) in Neapel Conchita Wurst als erotisches Fresko! “Die Ausstellung ,ErotiCAM_Das Geheime Kabinett II’ wurde aus der Idee geboren, die erotischen Fresken und Skulpturen der Ausgrabungen von Pompeji und Herculaneum ins Heute zu holen: Durch eine fotografische Substitution der Hauptcharaktere wird Historisches in 21 zeitgenössische Szenen verwandelt“, so Daniel Feyerl vom TEAM[:]niel.

Das Teamniel_Claudia Feyerl_Veronika Bayer_Daniel Feyerl vom Team niel_Copyright RobinConsult_Roznovsky (1 von 11)

Hauptziel des Toleranz-Freiheit-Projektes war es, die Reaktion der Besucher dazu einzufangen, die die Transformation eines “Kunstwerkes” in etwas Reales beobachten. Diese Reaktion wurde anhand der Verweildauer vor den Werken und den Einschreibungen in die Bilder gemessen – denn jeder Besucher durfte auf den Werken selbst schreiben oder zeichnen.

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Daniel erklärte gegenüber klatsch-tratsch.de: “Das Projekt war vom Kultusministerium in Italien sehr angefeindet und es wurde versucht, es zu zensieren. Deswegen suchten wir einerseits große Persönlichkeiten: Nitsch – wohl einer der letzten Universalkünstler. Wenn dieser Mann als „Sinneskünstler“ dazu steht, ist wohl die Qualität dieser Ästhetik außer Frage gestellt. Oder Djerassi – 90 Jahre, die „Mutter“ der Pille, mit nunmehr 32 Ehrendoktoraten einer der hochdekoriertesten Wissenschaftler, adelt das Projekt von der intellektuellen Seite. Und andererseits Menschen, die durch ihr Leben für Freiheit und Toleranz stehen: “Für die drei Grazien waren wir auf der Suche nach jemand besonderem, der schön UND klug ist. Dabei sind wir auf Conchita gekommen und waren so begeistert von ihrer Persönlichkeit und ihrer herzlichen Wärme, dass wir sie für das Projekt unbedingt gewinnen mussten!”

Warum die derzeit wohl berühmteste Österreicherin mitmachte, fasste sie in einem Satz zusammen: “Weil es ein echt gutes Projekt für mehr Toleranz ist.“

Übrigens: ‘Das Geheime Kabinett II’ ist nicht die einzige spektakuläre Kunstaktion des „TEAM[:]niel“. So präsentierte das Trio unlängst am Wiener Karlsplatz die exklusive Videowarnung von Edward Snowden mit dem Titel ‘I TOLD YOU’, in der Snowden die totale Überwachung des Menschen ansprach.

Fotos: WENN.com, Team Niel, RobinConsult/Roznovsky