Dienstag, 20. Mai 2014, 10:36 Uhr

Cro: Bester digitaler Single-Start seit drei Jahren

Deutscher Rap ist offenbar unaufhaltsam. Im Sturm eroberte – wie berichtet – Kollegah den Thron der offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment.

Als „King“ macht er seinem Namen alle Ehre und regiert über die Hitliste. Nach „Jung, Brutal, Gutaussehend 2“, das er gemeinsam mit Farid Bang aufnahm, ist es Kollegahs zweites Nummer-eins-Album.

Michael Jackson-Fans werden auch fünf Jahre nach seinem Tod mit frischem Material versorgt. Acht neue Songs sind auf „Xscape“ zusammengestellt und finden den Weg zu Platz zwei. Hinter die beiden männlichen Künstler hält Helene Fischer ihr „Farbenspiel“ am Laufen.

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Gesund, glücklich und wieder voll da ist Anastacia. Die Sängerin hat ihre erste eigene LP seit fünfeinhalb Jahren im Gepäck und stellt „Resurrection“ auf der Fünf ab. Dahinter gehen The Black Keys mit „Turn Blue“ ins Rennen.

Auch die Single-Charts stehen unter dem Einfluss von deutscher Rapmusik. Pandamasken-Träger Cro lebt seinen „Traum“ an der Spitze aus und legt den besten digitalen Single-Start seit drei Jahren hin. (Auf der digitalen Bestenliste rangiert der Panda-Rapper an fünfter Stelle.)

Besser waren bislang nur vier Castingshow-Teilnehmer: „DSDS“-Superstar Pietro Lombardi führt das Feld vor Partnerin Sarah Engels (beide „Call My Name“), „Eurovision Song Contest“-Gewinnerin Lena Meyer-Landrut („Satellite“) und Mehrzad Marashi („Don’t Believe“) an.

Andreas Bourani bleibt „Auf uns“ an der zweiten Stelle der Single-Charts.

Beim „Eurovision Song Contest“ mussten sie mit Rang zwei Vorlieb nehmen. In der Single-Histliste sind The Common Linnets die höchstplatzierten „ESC“-Teilnehmer der Woche. „Calm After The Storm“ sichert sich zum Auftakt Bronze. Siegerin Conchita Wurst ist mit „Rise Like A Phoenix“ auf fünf dabei.

Ed Sheeran trat live beim Finale von „Germany’s Next Topmodel“ auf und präsentierte seine neue Single. „Sing“ wurde von Pharrell Williams produziert und schafft es auf Position sieben.

GfK Entertainment ermittelt im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. die offiziellen deutschen Musik-Charts.

Foto: WENN.com