Dienstag, 20. Mai 2014, 14:13 Uhr

The-Voice-Liebling Max Giesinger mit Debüt-Album

Max Giesinger war in der ersten Staffel von ‚The Voice of Germany‘ einer der Publikumslieblinge und präsentiert nun zwei Jahre später endlich sein Debütalbum.

Das erscheint am 30. Mai und trägt den Titel ‚Laufen lernen‘. Die erste Single aus dem Album, ‘rgendwas mit L‘, ist  seit April erhältlich und bietet einen kleinen Vorgeschmack auf sein Debüt. klatsch-tratsch.de sprach mit dem 25-jährigen Sänger über seine Pläne.

Wenn man von deiner ‚The Voice‘ Teilnahme ausgeht, hat die Veröffentlichung tatsächlich ein wenig gedauert, warum?
Ja, das stimmt. Es ist ja auch immer so eine Sache, man muss schließlich die richtigen Leute um sich versammeln, denn alleine hätte ich so ein Album nicht stemmen können. Ich komme aus einem kleinen Dorf, bin dort aufgewachsen, die Menschen dort haben nicht viel mit Musik zu tun. Ich habe zwar schon immer Musik gemacht, musste mich dann nach der Castingsendung erst einmal im Musikbusiness zurechtfinden. Ich habe dann auch erst einmal mit einer anderen Plattenfirma zusammen gearbeitet. Daraus ist nix geworden und das sind die Gründe warum sich das auch alles ein wenig in die Länge gezogen hat.

Du hast dein Album auf eine interessante Art und Weise auf die Beine gestellt, nämlich Geld gesammelt. Wie bist auf’s Crowdfunding gekommen?
Ich habe vom Crowdfunding bei einem Workshop gehört und habe mich dann auch im Internet informiert, dass das einige Menschen erfolgreich geschafft haben. Zum einen finde die Idee eigentlich recht cool und da ich selbst ein sehr Fan-naher Typ bin, passte das ganz gut. Ich bin nämlich jemand, der gerne mal mit seinen Fans redet und ihnen nahe ist. Zum anderen fand ich es einfach mal spannend zu sehen, was dabei rumkommt.

Am Ende ist deine Idee auch aufgegangen und das Crowdfunding hat auf Anhieb geklappt. Hast du dir auch Gedanken gemacht, wie es mit die weitergegangen wäre wenn die gewünschte Summe nicht erreicht worden wäre?
Das wäre natürlich ein Problem gewesen. Schließlich gehört da auch ein Risiko mit dazu, wenn du so etwas planst. Menschen bekommen Wind davon, es wird darüber geredet und wenn es am Ende nicht klappt, muss man sich eben schon fragen, ob sich die Menschen überhaupt für einen interessieren. Und ohne die Hilfe wäre es für mich auch schwierig geworden so ganz allein ein Album fertig zu stellen. Das wäre dann einfach eine Low-Budget Geschichte geworden. Aber nun hatte ich einfach anderes Potenzial aus dem ich schöpfen konnte.

‚Irgendwas mit L‘ ist der Vorbote zum Album. Was können deine Fans sonst noch auf dem Album erwarten?
‚Irgendwas mit L‘ ist ein etwas anderer Song. Ich bin eigentlich eher der, der melancholische Songs singt, ich fand aber die Single irgendwie erfrischend anders und fällt ein wenig aus dem Rahmen. Dennoch bin ich meinem Stil treu geblieben, es gibt wieder einige ernstere Texte, habe aber darauf geachtet, dass auch eben einige Gute-Laune-Nummern dabei sein.

Bei ‚Irgendwas mit L‘ geht es darum das du dir nach einer gemeinsamen Nacht, einfach den Namen der Dame nicht merken kannst, sprichst du da aus eigenen Erfahrungen?
An sich habe ich wirklich ein Problem mit Namen. Und ich muss gestehen, mir ist es tatsächlich schon einmal passiert, dassich den Namen einer Frau vergessen habe. Manchmal kommt es einfach auch nicht dazu, dass man den Namen seines Gegenüber überhaupt heraus bekommt oder es war den Abend zuvor einfach zu laut und man hat ihn nicht verstanden. Ja diese Situation kenne ich wirklich, so dass man dann am nächsten Tag versucht, irgendwelche Namen zu nennen. Andersherum ist es mir aber noch nicht passiert.

Fotos: Klaus Sahm