Donnerstag, 29. Mai 2014, 17:42 Uhr

Life Ball 2014: Conchita Wurst beim Dinner mit Bill Clinton

Am Samstag startet in Wien der diesjährige Life-Ball, die größte Aids-Charity-Veranstaltung der Welt.

Zu den Gästen zählen Leona Lewis, Bill Clinton, Kesha, Mel B, Lindsay Lohan, Courtney Love, Ricky Martin und natürlich die heimliche “Kaiserin von Österreich”, Conchita Wurst, die schon seit acht Jahren bei dem Event dabei ist.

Schon am Freitag soll die bärtige Drag Queen an einem festlichen Mittagessen mit dem ehemaligen-US-Präsidenten teilnehmen, anschließend werde sie bei einer Konferenz in der Wiener Hofburg ein Referat halten. Auch die britische Modeikone Vivienne Westwood wolle bei der TEDxAmRing-Konferenz reden.

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Chefdesigner und Kreativ-Köpfe der renommiertesten Modehäuser der Welt machen am 31. Mai ebenfalls beim Life Ball 2014 unter dem Motto ‘Garten der Lüste’ halt. Neben-Life-Ball Wegbegleiterin Westwood (72), die mit ihrem 25 Jahre jüngeren Mann Andreas Kronthaler (Foto unten) kommt, werden auch Givenchy Star-Designer Riccardo Tisci und Kultdesigner Jean Paul Gaultier in Wien begrüßt. Neben Missoni-Erbin Margherita Missoni freut sich der Life Ball mit Kean Etro und seiner Frau Constanza Cavalli Etro über weitere Vertreter der weltweiten Mode-Elite.

Den Defilees von Givenchy, Viktor&Rolf, Lanvin, Jean Paul Gaultier, Vivienne Westwood, Etro und Dsquared2 verleihen in der Modeschau Diven aus Fashion, Musik und Schauspiel den krönenden Abschluss: Courtney Love, Lindsay Lohan, Tereza Maxová und – natürlich auch – Carmen Carrera hu?llen sich dabei in Haute Couture der sieben Designer. Das Grand Finale der Fashion Show bildet dann Conchita Wurst , die vor 35.000 Fans und Gästen mit ihrem ESC-Siegertitel ‘Rise like a Phoenix’ auftreten wird.

Die reichlich aufmerksamkeits starken Plakate des Super-Events wurde übrigens von US-Künstler David LaChappelle entworfen, sorgten schon im Vorfeld der Veranstaltung für reichlich Wirbel und zwei Anzeigen.

Das Plakat stelle „durch seinen anstößigen Inhalt eine Gefährdung von Jugendlichen dar, zumal das Plakat, insbesondere in der Nähe von Schulen, Kirchen und öffentlichen Verkehrsmitteln, einem größeren Kreis von Jugendlichen zugänglich ist“, zitierte ‘TT.com’ eine Wiener Rechtsanwältin.

Fotos: WENN.com, Lifeball / Juergen Hammerschmid