Donnerstag, 05. Juni 2014, 8:32 Uhr

Paul Walker: Porsche streitet Mitschuld an Tod ab

Mitte Mai hatte Kristin Rodas, die Witwe des zusammen mit Paul Walker (‘Fast & Furious’) verunglückten Roger Rodas, Klage gegen Porsche eingereicht.

Der Autohersteller trage eine Mitschuld an dem tödlichen Autounfall Ende November 2013, bei dem beide Männer ums Leben kamen. In der Anklageschrift ist von fehlerhafter Fahrzeugausstattung ist Rede. Außerdem habe ein spezieller Tank und ein Überrollkäfig gefehlt, wie es für Rennautos normalerweise üblich sei. Porsche hat nun auf die Klage reagiert und alle Anschuldigungen von sich gewiesen. Wie die Promi-News-Seite ‘TMZ’ berichtet, stellten die Anwälte des Stuttgarter Autoherstellers einen Antrag, die Klage abzulehnen. Kristin Rodas könne weder erklären, welcher Teil der Fahrzeugausstallung genau kaputt gewesen sein soll oder wie das zum Unfall hätte führen sollen, noch sei der Porsche Carrera GT als Rennwagen klassifiziert.

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Hollywoodstar Paul Walker und sein enger Freund Roger Rodas kamen am 30. November 2013 bei einem schweren Autounfall in Kalifornien ums Leben. Rodas hatte kurz zuvor die Kontrolle über den Wagen verloren, der erst gegen einen Laternenpfahl krachte und anschließend in Flammen aufging. Beide Insassen starben noch am Unfallort. Im März 2014 gaben die Behörden bekannt, dass keine technischen Mängel sondern allein die überhöhte Geschwindigkeit der ausschlaggebende Grund für den Crash war. (Bang)

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