Samstag, 14. Juni 2014, 9:48 Uhr

Lana Del Rey: "Ich wünschte ich wäre schon tot"

Lana Del Rey und ihr Freund Barrie-James O’Neill lassen sich von Idolen wie Amy Winehouse und Kurt Cobain leiten, beides Musiker, die jung und unter tragischen Umständen gestorben sind.

Die 27-Jährige wünscht sich manchmal selbst, auf dieselbe Weise entfliehen zu können. Darauf angesprochen, ob sie einen frühen Tod als glamourös ansieht, sagt sie: “Ja. Ich wünschte ich wäre schon tot.. .Ich möchte das nicht weiter machen, tue es aber trotzdem.” Was genau die ‘Summertime Sadness’-Sängerin nicht weiter machen will? “Alles. So fühle ich mich momentan”, offenbart sie.

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Andererseits hätte sie auch Angst vor dem Tod. Wenn sie aber von Anderen für ihren Lebensstil beneidet wird, reagiert Del Rey genervt, denn die Leute verstünden nicht, welchen Herausforderungen sich sie und ihr Freund als Musiker gegenüber sehen. Die durch ihren Hit ‘Video Games’ bekannt gewordene Sängerin fügt hinzu: “Familienmitglieder, die mit mir auf Tour gehen sagen ‘Wow, dein Leben ist wie ein Film!’ und ich antworte ‘Ja, wie ein echter Scheiß-Film.'” Das musikalische Paar gehe einen sehr schwierigen Weg. O’Neill habe einen sehr düsteren Charakter. Er lebe in seiner ganz eigenen Welt, was sich auch in seinen Songs widerspiegele, so Del Rey abschließend im Interview mit ‘The Guardian‘. (Bang)