Freitag, 20. Juni 2014, 12:03 Uhr

Lupita Nyong'o: Auf dem Roten Teppich ist es wie im Krieg

Schauspielerin Lupita Nyong’o feierte bekanntlich ihren großen Durchbruch mit ihrer Rolle im preisgekrönten ,12 Years A Slave’ und doch kann sie sich noch immer nicht mit dem Schaulaufen auf dem roten Teppich anfreunden.

Nachdem die 31-Jährige “schönste Frau der Welt” (geboren in Mexiko und in Kenia aufgewachsen) Anfang des Jahres mit dem begehrten ,Oscar’ ausgezeichnet wurde, ist sie inzwischen ein Dauergast auf den roten Teppichen dieser Welt. Doch während viele ihrer Kollegen gerne glamouröse Events besuchen, fühlt sich der Shootingstar offenbar sehr unwohl und vergleicht diese Auftritte sogar mit Krieg.

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,,Der rote Teppich fühlt sich wie ein Kriegsgebiet an. Mit der Ausnahme, dass du nicht fliegen oder kämpfen kannst. Du musst einfach nur dastehen und es hinnehmen”, erzählte sie nun gegenüber der Zeitschrift ,Vogue’, auf dem sie aktuell zum ersten Mal das Cover ziert.

Grund für ihre negative Einstellung sei vor allem der schnelle Ruhm, den die Schauspielerin in der vergangenen Zeit erfahren hat. ,,Es fühlt sich an, als ob die gesamte Unterhaltungsindustrie in mein Leben geplatzt wäre. Menschen, die so weit weg schienen, waren plötzlich direkt vor mir und erkannten mich, bevor ich sie erkannte!”, beschrieb sie weiter. Doch auch die 31-Jährige bekommt regelmäßig die Schattenseiten ihres Erfolgs kennen und ist vor allem von wartenden Paparazzis oftmals überfordert, wie sie im Interview zugab: ,,Für den Bruchteil einer Sekunde blickte ich hinter mich, um zu sehen, wen sie anblitzten – und das war ich! Das war, denke ich, der Anfang vom Ende meiner Anonymität.” Kein Wunder also, dass sich Lupita Nyong’o zunächst erst an ihre öffentlichen Auftritte gewöhnen muss. (LT)

Fotos: WENN.com, Vogue