Dienstag, 24. Juni 2014, 15:59 Uhr

Frances Bean Cobain kritisiert Lana Del Rey wegen Todesäußerungen

Lana Del Rey sorgte zuletzt mit ihren Todes-Sehnsüchten für Aufsehen und erntet dafür nun von Frances Bean Cobain harsche Kritik.

Im Interview mit dem britischen ,Guardian’ verriet die 28-Jährige Sängerin erst kürzlich, dass sie große Sympathie für den ,27 Club’ hege. Zu diesem Kreis zählen eine Reihe von Musikern, die im Alter von 27 Jahren gestorben sind. Die ,Summertime Sadness’-Interpretin brachte ihre dunklen Vorstellungen mit der Aussage ,,Ich wünschte ich wäre schon tot” zudem auf die Spitze. ,,So fühle ich mich halt. Wenn es nicht so wäre, würde ich es nicht sagen”, erzählte sie dort weiter. Neben Amy Winehouse, Jimi Hendrix und Janis Joplin fand auch Kurt Cobain den tragischen Tod mit schon 27 Jahren.

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Frances Bean Cobain, Tochter vom verstorbenen ,Nirvana’-Frontmann kann dem geäußerten Wunsch der Musikerin daher nichts positives abgewinnen – im Gegenteil. Via Twitter äußerte sich nun die 21-Jährige nun zu den sehnsüchtigen Äußerungen der ,Ultraviolence’-Interpretin und ließ dabei kein gutes Wort an der Sängerin. ,,An dem Tod junger Musiker ist nichts zu romantisieren. Ich habe meinen Vater nie kennengelernt, weil er jung gestorben ist – und das wegen Leuten wie dir als erstrebenswerte Heldentat angesehen wird, weil ihr denkt, dass es ‘cool’ ist. Nun, das ist es verdammt nochmal nicht”, schrieb sie verärgert. (LT)

Foto: Instagram