Dienstag, 24. Juni 2014, 8:24 Uhr

Jogi Löw und Peter Maffay unterstützen Charity-Aktion für Rios Straßenkinder

Die Fußball-WM ist im vollem Gange, Menschen jubeln hier auf der Fanmeile und feiern drüben auf den Straßen in Brasilien während Kinder dort auf Müllhalden schlafen müssen.

Das Charity-Projekt “Tabalugahaus Goes Rio” soll das ändern – unterstützt von Musiker Peter Maffay und  Jogi Löw soll in Rio ein neuer Schutzraum für Kinder und Jugendliche entstehen. Der Rockstar und der Bundestrainer signierten dafür drei Fotografie-Unikate der Künstlerin und Ex-Frau von Otto Walkes Eva Hassmann (Foto oben rechts) aus ihrer leuchtenden Serie „24 Hours. Santa Teresa Project“, die bei eBay noch bis 4. Juli ersteigert werden können.

100 Prozent des Erlös soll dem neuen Tabalugahaus in Rio zugute kommen. Jogi Löw unterstütze das Projekt, um etwas zu schaffen, das auch dann bleibe, wenn der große Trubel um die Weltmeisterschaft wieder vorbei sei und die globale Aufmerksamkeit nachgelassen habe, so Initiator des Projekts Hans Georg Näder. Der Chef des Medizintechnikunternehmens Ottobock hat bereits mit seinem guten Freund Peter Maffay im niedersächsischen Duderstadt ein Tabalugahaus gegründet.

Bei seinen Reisen habe Näder viele Orte kennen gelernt und eben auch in Rio de Janeiro ein neues Zuhause gefunden. Für ihn sei das Projekt eine Herzensangelegenheit. Die Künstlerin Eva Hassmann arbeitet dabei nicht zum ersten Mal mit dem Unternehmenschef zusammen. Aber auch die 41-Jährige ist fasziniert von diesem Land und besonders dem vibrierenden Stadtteil Rios “Santa Teresa”, dort wo die Fotoserie entstand.

Es gehe Hassmann um das Wiederspiegeln der Gegensätze dieser Stadt, in der Künstler zuhause sind, Jung neben Alt lebt und Ruhe neben Revolte passiert. Insgesamt 24 Werke umfasst die komplette Reihe. Drei der Fotografien sind nun als großformatige Werke auf silbernem Papier und dicker Metallplatte aufgebracht und können bis zum Achtelfinale am 4. Juli ersteigert und im Atelierhaus der alten Bötzow Brauerei in Berlin bei freiem Eintritt besichtigt werden.”