Dienstag, 01. Juli 2014, 13:25 Uhr

Menderes über Gesangsdefizite anderer Sänger und Frauen-Dates via Facebook

Menderes Bagci konnte zwar noch nie die Live-Shows bei ‚DSDS‘ erreichen, startet jetzt aber wieder selbstständig musikalisch durch und veröffentlichte – wie berichtet – seine neue Single ‚Beam Me Up‘.

Zu dem Song soll es demnächst auch ein Album geben, an welchem der 30-jährige gerade bastelt. Sein neuer Track ist eine Dance-Nummer. Hier geht’s zum Video!

klatsch-tratsch.de hakte bei dem DSDS-Dauer-Verlierer nach, ob seine überraschend astreine Stimme auf der Platte nicht doch nachträglich bearbeitet wurde: „Bei ‚Beam Me Up‘ wurde meine Stimme nur minimal bearbeitet. Nicht mehr als bei jedem anderen Sänger und Künstler auch. Die Leute machen es sich einfach und wollen mich darauf festnageln, dass man meine Stimme nachträglich bearbeitet hätte. Nur weil man meine gesanglichen Defizite kennt, heißt es nicht, das andere Sänger keine haben.”

Viele Sänger kenne man ja gar nicht aus dem TV oder von Castings, “die hat man auch nie A-Capella singen hören. Man kennt von anderen Sängern eben nur das fertige Produkt und nicht die Entstehung. Ich bin halt durch ‚DSDS‘ bekannt geworden. Mich kennt man A-Capella. Was viele aber nicht wissen, viele Künstler sind ohne die Sounds und Instrumente komplett verloren. Keiner aus den Charts kann perfekt singen, das weiß ich.“

Gegen Kritik hat Menderes allerdings grundsätzlich nichts. Er lese sogar alle Facebook-Kommentare: „Konstruktive Kritik nehme ich mir immer zu Herzen. Ich lese z.B. auch meine Facebook Kommentare. Ich bin realistisch. Natürlich suche ich mir auch nur Songs aus, wo ich weiß, dass ich sie stimmlich singen kann. Wenn ich Songs in meiner Tonart auswähle, kann ich diese auch gut singen.“

Facebook nutzt Menderes übrigens nicht nur für seine Karriere, denn der Dauer-Single lernt auch immer mal wieder nette Frauen kennen. Dazu sagte er deser Seite: „Ich bin ja auch viel beruflich unterwegs und privat bin ich viel zu Hause. Da surft man schon oft im Internet und ich denke mir oft, wenn ich alleine bin, hätte ich gdoch erne jemanden an meiner Seite. Es gibt schon einige Frauen, die ich wirklich gut finde, aber meistens wohnen sie dann auch sehr weit weg. Mich kennenzulernen ist eigentlich recht einfach. Wenn eine Frau mich gut findet, dann kann sie mich auf Facebook ganz simpel anschreiben. Also durch Facebook lerne ich oftmals Frauen kennen.“

Die Nachteile von Social Media hat Menderes trotzdem schon am eigenen Leib kennen lernen müssen. „Ein Nachteil ist, dass viele Frauen ihre Bilder immer sehr stark bearbeiten. Sie sehen dann immer alle gleich gut aus auf Fotos, aber in Wahrheit total anders. Vielleicht haben sie Fake-Profile oder manchmal stecken da auch Kerle dahinter, die sich nur einen Spaß daraus machen wollten.“

Den Grund, warum es noch nie mit der Liebe funktionieren wollte, kennt Menderes: er sei “einfach zu nett” gesteht er sich selbst ein. Und er erklärt, dass er es mit der Liebe eh schon immer schwer hatte: „Von meinen Eltern habe ich auch nie wirklich Liebe erfahren. Sie haben nie gesagt, dass sie mich lieben oder mich mal umarmt. Und wie soll ich das dann jemals jemand Anderen zeigen, wenn ich es doch gar nicht kenne. Natürlich fand ich schon einmal paar Mädels gut, aber war ich dann auch wirklich verliebt? Das weiß ich nicht. Ich denke das waren vielleicht eher nur optische Reize, Wünsche oder Bedürfnisse. Wenn mir ein Mädchen optisch gefällt, dann kann ich ja nix für, sondern es ist von der Natur so gemacht, das der Körper eben auf so etwas reagiert. Das heißt ja aber auch noch rein gar nichts.“ (TT)

Fotos: Patrick Hoffmann/WENN.com