Donnerstag, 03. Juli 2014, 17:00 Uhr

"Die Mamba": Christoph Maria Herbst als neurotischer CIA-Agent im Kino

James Bond auf österreichisch: Heute startet in den deutschen Kinos mit ‘Die Mamba’ ein neuer Film mit Christoph Maria Herbst.

Ali Samadi Ahadi hat eine turbulente Verwechslungskomödie inszeniert. Der in Österreich sehr erfolgreiche Kabarettist Niavaran glänzt darin in einer Doppelrolle. Er gibt einerseits den Topterroristen “Mamba”, dessen Stimme vor Aufregung immer ganz hoch und piepsig wird. Andererseits ist er auch der brave und etwas naive Hossein, der völlig unter dem Pantoffel seiner Frau (Proschat Madani) steht.

“Die Mamba” ist ein tödlicher Nahkämpfer, Scharfschütze, Sprengstoffexperte, Meister der Maske und der Täuschung. Hossein Sarivi (gespielt von Michael Niavarani) dagegen ist braver Ehemann und Geräuschdesigner in einer Keksfabrik. Beide sehen sich zum Verwechseln ähnlich, sind sich aber noch nie begegnet.

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Während der tollpatschige und exzentrisch-naive Sarivi auf heimlicher Jobsuche ist, damit seine dominante Ehefrau Pari (Proschat Madani) nichts von seiner fristlosen Kündigung erfährt, wird er unglücklicherweise für “Die Mamba“ gehalten. Sarivi, der nicht weiß, wie ihm geschieht, wird fortan von dubiosen russischen Auftraggebern auf eine gefährliche Mission geschickt, die ihn von Wien über London bis nach Casablanca führt. Dabei gerät er ins Fadenkreuz des neurotischen CIA-Agenten Bronski (‘Stromberg’-Star Christoph Maria Herbst) und macht sich zwangsläufig auch die echte Mamba selbst zum Feind.

Zu allem Überfluss bekommt es Sarivi mit der hinreißend schönen Nachwuchs-Terroristin Sherazade (Melika Foroutan) zu tun, die in Sarivi, dem vermeintlichen Profi-Killer, ihr heldenhaftes Vorbild sieht. Die unvermeidliche Zusammenarbeit mit der tödlichen Schönheit weckt ganz neue Gefühle in Sarivi, während die beiden gemeinsam einen halsbrecherischen Anschlag auf ein Atomkraftwerk in Frankreich vorbereiten müssen.

Als am Ende alle Beteiligten aufeinandertreffen, fallen die Masken und Sarivi muss nicht nur seine eigene Haut retten, sondern auch eine Katastrophe von globalem Ausmaß verhindern.

Fazit: Unterhaltsam ist insbesondere der Zwiespalt, in dem Hossein steckt. Seinen Job als Sounddesigner für Kekse hat er gerade verloren, weil er das Gebäck des besseren Knackgeräuschs wegen mit Beton versetzt hat. Nun glaubt er, dass er für die Terroristen den Knall beim Abschießen ihrer Maschinengewehre verbessern soll. Ein gewaltiger Irrtum, wie er bald erfahren muss.

Sehenswert sind die vielen lustigen Pointen, die übliche Agententhriller wie James Bond sehr schön aufs Korn nehmen.

Auch die internationalen Spione bekommen ihr Fett ab, etwa wenn sich die Computerexperten des US-Geheimdienstes CIA über einen Hinweis auf die geplante Terrormission freuen. “Gute Arbeit”, lobt Bronski. “Haben Sie sich durch die Firewall gehackt?” Darauf der Computerexperte: “Nein, Facebook.” Und Bronski liest vor: “‘Mamba auf Terrormission nach Casablanca geschickt.’ 27 Leuten gefällt das…'”(KT/dpa)


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Fotos: Senator Film