Freitag, 04. Juli 2014, 21:57 Uhr

"Amelie"-Regisseur Jean-Pierre Jeunet im Krieg mit US-Filmindustrie

Der französische Star-Regisseur Jean-Pierre Jeunet (60) hat keine guten Erfahrungen mit der US-Filmindustrie gemacht.

Sein neuer zauberhafter  Film ‘Die Karte meiner Träume’ (Foto unten) sei eine französisch-kanadische Koproduktion, um eben ohne Amerikaner auszukommen.

“Aber es geht nicht ohne”, sagte Jeunet im Interview auf dem Filmfest München. Auch mit dem mächtigen Filmboss Harvey Weinstein habe er sich angelegt. “Ich befinde mich in einer Art Krieg mit Harvey Weinstein. Er will den Film neu schneiden, wie er es auch schon bei ‘Delicatessen’ und bei ‘Amelié’ machen wollte. Aber ich will das nicht, weil mein Schnitt endgültig ist.”

‘Die Karte meiner Träume’ erzählt in 3D von einem Jungen (gespielt von Kyle Catlett, oben im Bild), der in Washington für seine Erfindung eines Perpetuum mobile einen Wissenschaftspreis bekommen soll.

Um diesen Preis persönlich entgegenzunehmen, hinterlässt er seiner Familie eine Notiz und fährt mit einem Güterzug quer durch die USA.

In Washington hingegen ahnt niemand, dass der glückliche Gewinner des Baird Preises ein 10-jähriger Junge mit einem sehr dunklen Geheimnis ist. (dpa/KT)

Fotos: WENN.com, DCM