Sonntag, 06. Juli 2014, 18:19 Uhr

Hillary Clinton will von Meryl Streep gespielt werden - Lob für Klinsmann

Hillary Rodham Clinton wünscht sich, von Meryl Streep gespielt zu werden.

Das sagte sie am Sonntagvormittag bei einer ‘ZEITmagazin’-Veranstaltung in Berlin. In Hollywood wird nämlich derzeit darüber gesprochen, dass es möglicherweise einen Film über die Clintons geben soll. Auf die Frage, welche Schauspielerin sie sich für ihre Rolle wünschte, antwortete Ex-Außenministerin Clinton ohne Zögern: “Natürlich Meryl Streep!”.

Clinton tourt derzeit durch Europa, um ihr neues Buch ‘Entscheidungen’ vorzustellen. Ihr einziger öffentlicher Auftritt in Deutschland fand in Kooperation mit Droemer Knaur in der zeitweiligen Ausweichspielstätte der Berliner Staatsoper im Schiller Theater statt.

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Der ‘Bild am Sonntag’ verriet Clinton sogar, wie begeistert sie von Jürgen Klinsmann (49) sei, der die USA-Nationalmannschaft für die WM in Brasilien fit machte. “Ich glaube, dass sein Engagement, die Auswahl der Spieler, seine Leidenschaft dazu beigetragen haben, dass die USA endlich Fußball als Sport angenommen haben. Sogar Freunde von mir, die früher nie Fußball geschaut haben, waren plötzlich beim Public Viewing.”

Die 66-Jährige Gattin von Ex-US-Präsident Bill Clinton erzählt in ihrem gerade erschienenen politischen wie auch persönlichen Buch ‘Entscheidungen’, welche Krisen und Herausforderungen sie während ihrer vierjährigen Amtszeit als amerikanische Außenministerin zu meistern hatte. Und sie spricht offen darüber, was sie aus diesen Erfahrungen für die Zukunft ableitet.

Als Beobachterin hat sie Jahrzehnte des gesellschaftlichen Wandels begleitet und weiß sehr genau zwischen Schlagzeilen und Sachthemen zu unterscheiden. Die Welt zu einem besseren Platz zu machen, Tag für Tag und überall, das ist ihr Anliegen. Ihre Schilderungen des glatten Parketts der Hoch-Diplomatie sind ein Lehrstück in internationalen Beziehungen, ebenso spannend zu lesen wie ihre scharfsinnige Analyse, wie Amerika seine „smart power“ am besten einsetzen kann, um Sicherheit und Wohlstand in einer sich rasant verändernden Welt zu gewährleisten – einer Welt, in der Amerika unverzichtbar bleibt. (dpa/KT)

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