Montag, 07. Juli 2014, 13:41 Uhr

James Franco soll Filmidee geklaut haben

James Franco soll für seine Film-Biografie über Charles Bukowski dessen Buch genutzt haben, ohne dafür zu zahlen.

Der 36-jährige Filmemacher hat seinen Streifen ‘Bukowski’ bereits abgedreht. Jetzt steht der Rechteinhaber des Werkes auf dem der Film angeblich basiert auf der Matte und hat den Schauspieler verklagt. Franco soll die Romanvorlage benutzt haben, ohne ihn dafür zu entlohnen, berichtet ‘TMZ’.

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Charles Bukowskis Roman ‘Das Schlimmste kommt noch oder Fast eine Jugend’ von 1982 handelt von Henry Chinaski, der sehr auffällige Parallelen zu Bukowski aufweist, und dessen nicht ganz einfacher Jugend. Die Rechte an dem Werk liegen bei einem gewissen Cyril Humphris, der Franco 2009 ein passendes Drehbuch anbot. Der ‘Das ist das Ende’-Star nahm das Angebot allerdings nicht an. Mittlerweile sind die Dreharbeiten doch abgeschlossen und Humphris ist der Meinung, Franco habe sein Angebot ausgeschlagen, um nicht für die Nutzung seiner Idee zahlen zu müssen. Franco dagegen beteuert, dass dieses konkrete Buch nicht als Vorlage für seine Verfilmung diente, sondern die Werke des Autors im Ganzen. Er fordert, dass die Klage abgewiesen wird. Wie der Streit ausgeht, bleibt abzuwarten.

Einen Termin für den Kinostart von ‘Bukowski’ gibt es noch nicht. Franco wird demnächst aber in ‘The Interview’ (dt. Kinostart 30. Oktober) mit Seth Rogen zu sehen sein. (Bang)

Foto: WENN.com