Freitag, 11. Juli 2014, 17:00 Uhr

Für Fans von "Amelie": Das sind die Stars aus "Die Karte meiner Träume"

Pierre Jeunet verzauberte im Jahr 2001 weltweit die Zuschauer mit ‘Die fabelhafte Welt der Amelie’, der von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeiert wurde.

Nun hat Frankreichs Ausnahme-Regisseur den gleichnamigen, internationalen Bestseller ‘Die Karte meiner Träume’ (läuft seit gestern in den deutschen Kinos) des amerikanischen Autors Reif Larsen verfilmt. In atemberaubenden Bildern erzählt Jeunet ein poetisches Abenteuer aus Sicht des kleinen Jungen T.S. Spivet, dessen Welt ebenso fantastisch wie einsam ist. Newcomer Kyle Catlett, der selber hochbegabt ist und mehrere Sprachen fließend spricht, gibt als T.S. Spivet ein eindrucksvolles Kinodebüt.

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Kyle Catlett (T. S. Spivet)
Kyle Catlett, 2002 in den USA geboren, spricht sechs Sprachen, darunter und Mandarin. Er war drei Jahre in Folge Weltmeister in Mixed Martial Arts und vertrat die USA 2010 im Wushu-Juniorenkader. Mit sieben Jahren stand er für erste Werbespots vor der Kamera und übernahm bald erste TV-Rollen. So fiel Kyle in den US-Serien „Mercy“ (2009), „Unforgettable“ (2009) und vor allem in „The Following“ (2013) neben Kevin Bacon auf. Für seine Hauptrolle in Jacob Sillmans Kurzfilm ‘The Pale Of Sattlement’ wurde er 2013 beim Greenville International Film Festival zum Besten Darsteller gekürt. ‘Die Karten meiner Träume’ ist sein erster Kinofilm.

Regisseur Jean-Pierre Jeunet sagt über ihn: „Ein unglaublicher kleiner Kerl. Mit seinen zehn Jahren hat er schon mehr erlebt, als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben. Er ist hochintelligent und ein brillanter Schauspieler.“

Helena Bonham Carter (Dr. Clair)
Helena Bonham Carter wurde 1966 in London geboren. Ihre Familie ist seit Generationen in der Politik aktiv, doch Helena wurde Schauspielerin. Ihre erste Kinorolle in ‘Zimmer mit Aussicht’ (1985) machte sie berühmt. Mit Regisseur James Ivory drehte sie daraufhin auch ‘Maurice’ (1987) und ‘Wiedesehen in Howards End’  (1992). In der Folge stand sie weiterhin für Kostüm-Klassiker wie ‘Hamlet’ (1990) oder ‘Mary Shelleys Frankenstein’  (1994) vor der Kamera, drehte aber auch mit Woody Allen – ‘Geliebte Aphrodíte’ (1995) – und spielte in David Finchers Kultfilm ‘Fight Club’ (1999). Für ‘Die Flügel der Taube’ (1997) erntete sie eine Oscar®-Nominierung als Beste Hauptdarstellerin. Seit 2001 ist sie Tim Burtons Lieblingsschauspielerin (und Lebensgefährtin) und wirkte u.a. in seinen Filmen ‘Big Fish’ (2003), ‘Charlie und die Schokoladenfabrik’ (2005), ‘Alicve im Wunderland’ (2010) oder ‘Dark Shadows’ (2012).

Bekannt ist Helena Bonham Carter auch als die grausame Bellatrix Lestrange in den letzten vier Filmen der Harry Potter-Reihe. Zu ihren Kinoerfolgen zählen außerdem der mit vier Oscars gekrönte ‘The King Speech’ (2010) und das Musical ‘Les Miserables’ (2012). Die Times nahm Helena Bonham Carter in ihre Liste der zehn besten britischen Schauspielerinnen aller Zeiten auf.

Judy Davis (Miss Jibsen)
Judy Davis wurde 1955 in Perth (Australien) geboren und schloss 1977 ihre Ausbildung am National Institute of Dramatic Arts ab. Zwei Jahre danach fiel sie in ‘Meine brillante Karriere’ (1979) von Gillian Armstrong auf. Die Rolle brachte ihr die erste von vielen Auszeichnungen ein. Seitdem hat sie mit vielen namhaften Regisseuren zusammengearbeitet: Mit David Lean drehte sie ‘Reise nach Indien’ (1984), mit den Coen Brothers ‘Barton Fink’ (1991) und mit David Cronenberg ‘Naked Lunch’ (1991). Clint Eastwood besetzte Judy Davis in ‘Absolute Power’ (1997) und für Sofia Coppola spielte sie in ‘Marie Antoinette’ (2006). Für Fred Schepisis ‘Im Auge des Sturms’ (2011) kürte das Australian Film Institute sie zur Besten Hauptdarstellerin.

Am häufigsten stand sie jedoch für Woody Allen vor der Kamera, nachdem sie sich 1980 kennengelernt hatten – zu ihren gemeinsamen Projekten zählen unter anderem ‘Ehemänner und Ehferauen’ (1992), ‘Harry außer sich’ (1997), ‘Celebrity – schön, reich, berühmt’ (1998) und zuletzt in ‘To Rome With love’  (2012). Als Titelstar von ‘Life with Judy Garland: Me and My Shadows’ (2001) gewann Judy Davis ihren zweiten Golden Globe.

Jean-Pierre Jeunet (Regie, Drehbuch, Produktion)
Jean-Pierre Jeunet, 1953 in Roanne an der Loire geboren, brachte sich sein Handwerk selbst bei und etablierte sich schnell als Regisseur von Werbefilmen und Musikvideos. Mit dem Zeichner und Designer Marc Caro inszenierte er drei viel beachtete, auf Festivals preisgekrönte Kurzfilme. ‘Le Manege’ (1980) wurde sogar mit einem César ausgezeichnet.

Mit ‘Delicatessen’ (1991) legte das Duo seinen ersten Kinospielfilm vor und wurde für seinen originellen, surrealistischen Stil gefeiert. Die schwarze Komödie entwickelte sich zum internationalen Kulthit und gewann vier Césars. Nach dem düster-skurrilen Fantasy-Märchen ‘Die Stadt der verlorenen Kinder'(1995) drehte Jeunet seine erste Hollywood-Produktion ‘Alien – Die Wiedergeburt'(1997), den vierten Teil der Saga.

Sein französisches Comeback ‘Die fabelhafte Welt der Amelie’, (2001) wurde ein Welterfolg und machte Audrey Tautou zum Star. Für ihr Drehbuch ernteten Jeunet und sein Co-Autor Guillaume Laurant einen BAFTA und eine Oscar®-Nominierung. Der Nachfolger ‘Mathilde – Eine große Liebe’ (2004), erneut mit Tautou in der Titelrolle, brachte dem Regisseur und Produzenten Nominierungen für den Golden Globe und den BAFTA als Bester nicht englischsprachiger Film ein. Das Angebot, ‘Harry Potter und der Oeden des Phönix’2007) zu inszenieren, lehnte Jeunet ab und realisierte stattdessen ‘Micmacs – uns gehört Psris’  (2009) mit Dany Boon sowie Audrey Tautous Werbespot für Chanel No. 5.


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