Dienstag, 15. Juli 2014, 17:22 Uhr

Sierra Kidd: Mit erst 17 in die deutschen Album-Charts

Sierra Kidd ist nicht einfach irgendwer. Nein, der erst 17-Jährige ist ein absolutes Ausnahmetalent im deutschen HipHop, der nach seiner EP „Kopfzilla“ nun endlich sein langerwartetes Debüt herausbringt.

„Nirgendwer“ schießt in den offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, direkt auf Platz sechs. Kein Neueinsteiger war in dieser Woche besser.

Serum 114 stürzen sich von Position zehn aus „Kopfüber ins Nichts“. Die Frankfurter Punkrock-Band zeigt sich rebellisch, laut, zielstrebig und immer wieder anders. Dank dieser Mischung heimsen sie die bislang beste Platzierung ihrer Karriere ein.

„Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“ bleibt eine weitere Woche an der Spitze. Xavier Naidoo hält Ed Sheeran („x“) und Helene Fischer („Farbenspiel“) auf Abstand.

Bevor sich Kontra K der Produktion seines neuen Albums widmet, heult er auf Rang 19 der Single-Charts wie die „Wölfe“. Auf seiner EP beschreibt er die Erhabenheit eines Wolfes – vom Welpen zum Rudelanführer.

Wenn das DJ- und Produzentenduo R.I.O. seine Finger im Spiel hat, ist ein Clubhit garantiert. Für „One In A Million“ arbeiteten sie erneut mit U-Jean zusammen, der sie schon bei „Summer Jam“ (2012) oder „Turn This Club Around“ (2011) unterstützte. Ihre neue Single steigt auf 51 ein.

Lilly Wood & The Prick verbarrikadieren sich auf dem Thron. „Prayer In C“ steht zum fünften Mal auf der Eins. Angeheizt vom WM-Trubel schieben sich Andreas Bourani („Auf uns“) und OneRepublic („Love Runs Out“) auf zwei und drei.

Foto: wenn.com