Samstag, 19. Juli 2014, 10:33 Uhr

"Verbotene Liebe": Fortsetzung im Privatfernsehen?

Obwohl das Aus von ‘Verbotene Liebe’ bei der ARD mittlerweile offiziell bestätigt ist, gibt es neusten Gerüchten zufolge nun doch einen Funken Hoffnung für Fans der ARD-Vorabend-Serie.

Angeblich werden Alternativen geprüft, so dass ‘Verbotene Liebe’ in einem wöchentlichen Format oder als reine Internet-Serie zurückkommen könnte. Eine Sprecherin wollte sich dazu auf Anfrage der ‘Bild’-Zeitung allerdings nicht äußern: “Das kann ich weder bestätigen, noch dementieren. Nur so viel: ‘Verbotene Liebe’ ist für uns nicht verloren.”

So wolle man nach ernstzunehmenden Informationen von klatsch-tratsch.de Gespräche mit Privatsendern wie RTL und ProSieben suchen, um die Serie dort fortsetzen zu können.

Am Donnerstag (17. Juli) gab es erste Medienberichte, dass die ARD-Serie ‘Verbotene Liebe’ nach mehr als 4.500 Folgen abgesetzt wird. Einen Tag später folgte die offizielle Bestätigung: Die ARD setzte die 180 Mitarbeiter der Produktion darüber in Kenntnis, dass nur noch bis Oktober gedreht werde. Über die Gründe für das Aus der Serie sagte Programmdirektor Volker Herres: “Irgendwann sind alle Schattierungen des Verbotenen und Glamourösen erzählt. Dann gilt es, den richtigen Zeitpunkt zu finden, aufzuhören. Und der ist unserer Meinung nach jetzt gekommen.”

Mit dem Aus der ‘Verbotenen Liebe’ wird der ARD-Vorabend nun komplett seifenopernfrei. Das schafft Platz für Jörg Pilawas Quizduell, dem man nur Wünschen kann, das die Pannen-Premiere im Frühjahr, als die Sache mit dem interaktiven Internet einfach nicht funktionieren wollte, kein schlechtes Omen ist. Denn einen Erfolg könnte man gut gebrauchen im ARD-Vorabend, nachdem Experimente wie ‘Gottschalk live’, Dieter Nuhrs ‘Null gewinnt’ oder Bruce Darnells Schminkshow dem Serien-Dino ‘Verbotene Liebe’ nicht das Wasser reichen konnten.

‘Verbotene Liebe’ wurde im Januar 1995 zum ersten Mal ausgestrahlt. Neue Folgen sollen nun nur noch bis zum Frühjahr 2015 zu sehen sein. Im Januar feiert die Serie ihr 20-jähriges Jubiläum. (Bang/dpa)

Foto: Anja Glietsch/ARD