Dienstag, 22. Juli 2014, 21:10 Uhr

Philip Seymour Hoffman: Die Kinder erben nichts

Philip Seymour Hoffman wollte um jeden Preis vermeiden, dass seine Kinder verwöhnte “Treuhandfonds Kids” werden.

‘Page Six’, die Gossip-Kolumne der Klatschzeitung ‘New York Post’ berichtet, dass der ‘Capote’-Star, der im Februar im Alter von 46 Jahren an einer Drogen-Überdosis starb, keinen Treuhandfonds für seine Kinder Cooper (10), Tallulah (7) und Willa (5) anlegte. Er lehnte den Rat seiner Finanzberater, dies zu tun, widerholt ab, heißt es in Gerichtsdokumenten.

Mehr zum Thema: Philip Seymour Hoffman und Herbert Grönemeyer in “A Most Wanted Man”

Stattdessen vermachte Philip Seymour Hoffman sein gesamtes Vermögen von geschätzten 35 Millionen Dollar (umgerechnet 25,8 Millionen Euro) seiner Lebensgefährtin Mimi O’Donnell, die Mutter der Kinder, damit sie sich um sie kümmere. Das Paar lernte sich 1999 kennen. Kurz vor seinem Tod setzte Mimi O’Donnell den Hollywoodstar und Vater ihrer Kinder jedoch vor die Tür, weil er seine Drogenprobleme angeblich nicht unter Kontrolle bekam. Sein Testament schrieb Hoffman im Jahr 2004 und führte darin auch auf, wie seine Kinder erzogen werden sollen: “Es ist mein sehnlichstes Anliegen, dass sein Sohn Cooper Hoffman in oder in der Nähe von Manhatten oder Chicago oder in San Francisco groß wird. Der Hintergrund dieses Wunsches ist, dass ich gerne möchte, dass mein Sohn mit der Kultur, Kunst und Architektur in Kontakt kommt, die diese Städte zu bieten haben.” (Bang)

Foto: WENN.com