Dienstag, 22. Juli 2014, 22:06 Uhr

Rise Against und Andreas Bourani an der Spitze der Charts

Rise Against, Punk-Rockband aus Chicacgo, nehmen kein Blatt vor den Mund, sprechen politische Themen an und bringen persönliche Erfahrungen in ihren Liedtexten unter. „The Black Market“ trifft den empfindlichen Nerv der Zeit wie keins ihrer Alben zuvor.

Belohnt werden die vier Rocker (siehe Fotos) mit Platz eins der offiziellen deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. 2011 platzierten sie bereits „Endgame“ ganz oben in der Hitliste. Die Band kommt im Herbst auf Deutschlandtour. Zuvor spielen sie ihr einziges Europa-Festival, das Open Flair Festival am 10. August.

Xavier Naidoo („Sing meinen Song – Das Tauschkonzert“) rutscht an die vierte Stelle.

Gitarrenlastig geht es bei den nächsten Neueinsteigern weiter. Judas Priest, mittlerweile seit 35 Jahren im Geschäft, wissen immer wieder zu überraschen. Die Koryphäen des Heavy Metals stellen „Redeemer Of Souls“ auf Rang drei vor. Grave Digger prognostizieren „Return Of The Reaper“ auf 16.

Morrissey hingegen gibt sich etwas ruhiger und bringt Melancholie und Weltschmerz in seinen Songs unter. Der legendäre Frontmann von The Smiths behauptet auf Position acht: „World Peace Is None Of Your Business”.

Unbekümmert von den Neulingen zeigt sich Helene Fischer. Die Schlagersängerin legt einen Zahn zu und schiebt „Farbenspiel“ von drei auf zwei.

Angespornt vom WM-Sieg machen auch die Fußballhits eine gute Figur. „Auf uns“ von Andreas Bourani klettert auf die Eins, Mark Forster und Sido springen dank WM-Version von „Au Revoir“ von vier auf zwei und OneRepublics „Love Runs Out“ harrt auf der Drei. Weiter gefeiert wird bei den Sportfreunden Stiller („54, 74, 90 2010“), die den Re-Entry auf 59 schaffen.

Fotos: Universal Music