Sonntag, 27. Juli 2014, 10:17 Uhr

Bryan Singer: Klage wegen Missbrauchs fallen gelassen

Eine Klage wegen sexuellen Missbrauchs wurde gegen Star-Regisseur und Produzent Bryan Singer fallen gelassen.

Der ‘X-Men: Zukunft ist Vergangenheit’-Regisseur wurde von einem anonymen britischen Schauspieler – nur unter John Doe No. 117 bekannt – im Mai dieses Jahres verklagt. Singer habe sich angeblich an ihm vergangen, als der Brite noch ein Teenager war. Wie die ‘New York Daily News’ berichtet, wurde die Anklage nun zurückgezogen.

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“Wir sind froh, dass der Fall eingestellt wurde.”, sagt sein Anwalt Marty Singer. Doch der Filmemacher hat noch mehr juristische Probleme: Ein 30-jähriger Mann namens Michael Egan hatte ebenfalls Klage gegen ihn eingereicht. Er behauptet, der Regisseur, der offen zu seiner Homosexualität steht, habe ihn 1999 als Minderjährigen auf einer Hollywood-Party sexuell missbraucht. Im Alter von 17 Jahren wurde das mutmaßliche Opfer angeblich zu einer Party in einer Villa in Encino/Kalifornien eingeladen, die “für sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Jungs im Teenager-Alter” bekannt gewesen sein soll, steht in der Klageschrift. Singer selbst bezeichnet die Vorwürfe als einen Haufen Lügen.

Die Feste in der Villa bei Los Angeles waren berüchtigt unm bekannt. Dort trafen sich vornehmlich ältere Männer mit minderjährigen Jungen. (Bang(KT)

Foto: WENN.com